112 - Gebäude als Rohstofflager - Zirkuläres Bauen
Am Earth Overshoot Day haben wir die Ressourcen verbraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Gleichzeitig reißen wir Gebäude ab und entsorgen wertvolle Rohstoffe. Und das oft, ohne überhaupt zu wissen, was darin verbaut wurde.
Warum betrachten wir Gebäude eigentlich immer noch als Endprodukt und nicht als Materiallager für die Zukunft?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Isabelle Armani von Madaster. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf das zirkuläre Bauen, Materialpässe und die Frage, welche Verantwortung wir als Architekt:innen und Planende bereits heute tragen.
Wir sprechen darüber,
_warum die Bauwirtschaft noch immer überwiegend linear funktioniert,
_weshalb wir über einen Joghurtbecher oft mehr wissen als über ein Gebäude,
_wie Materialpässe Gebäude zu echten Rohstofflagern machen können,
_welche Rolle digitale Planung und BIM dabei spielen,
_warum Architekt:innen künftig auch Ressourcenmanager:innen sind,
_und weshalb zirkuläres Bauen nicht bedeutet, auf gute Architektur verzichten zu müssen.
Eine Folge für alle, die Gebäude nicht nur für heute, sondern auch für die nächsten Generationen planen möchten.
Viel Spaß beim Zuhören wünschen
Isabelle und Janine aka Kittybob
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Mein Impuls für dich nach dieser Folge: Überlege bei deinem nächsten Projekt, ob es ein einziges Bauteil gibt, das du zirkulärer planen kannst. Denn jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt.