KITTYBOB Bauinfotainment - der Podcast

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00:00:02: Herzlich willkommen bei Kittybob-Bauinfotainment.

00:00:04: Mein Name ist Janine, ich bin Architektin und in meinem Bau-Podcast geht es um Architek-Tour, Planung, Baulaltung und Baustellenrealitäten – informativ, ehrlich und mit einer Prise Humor!

00:00:18: Ein Mast hier für alle Bauinteressierten.

00:00:26: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Kittybob Bau Infotainment.

00:00:30: Am Earth Overshoot Day, der dieses Jahr auf den dreißigsten siebten fällt haben wir weltweit die Ressourcenverbrauch, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann.

00:00:42: Danach leben wir bildlich gesprochen auf Pump.

00:00:45: Gleichzeitig reißen wir Gebäude ab und entsorgen Rohstoffe im Millionenwert weil wir oft gar nicht genau wissen was darin steckt.

00:00:52: Klingt absurd?

00:00:53: ist aber Alltag in der Bauwirtschaft.

00:00:56: Wir sprechen ständig über Nachhaltigkeit, Recycling und Klimaschutz.

00:01:00: Aber was wäre wenn wir Gebäude grundsätzlich anders betrachten würden?

00:01:04: Nicht als fertige Produkte sondern als Rohstofflager – als Materialbanken für die Zukunft!

00:01:11: Darüber spreche ich heute mit Isabel Amani.

00:01:14: Sie arbeitet bei Madasta Deutschland und beschäftigt sich zusammen mit ihren Kolleginnen täglich mit der Frage, wie Materialien in Gebäuden sichtbar und für zukünftige Generationen nutzbar gemacht werden können.

00:01:27: Außerdem kennt ihr Isabel vielleicht als Gastgeberin ihres Podcasts tiefgründig, indem sie spannende Gespräche rund um Nachhaltigkeit und Zukunftsthemen im Bau- und Infrastruktursektor führt!

00:01:39: Aber jetzt herzlich willkommen bei Kittybob – liebe Isabel!

00:01:43: Ja, hallo liebe Janin!

00:01:45: Vielen Dank dass ich heute bei dir in einem Podcast zu Gast sein darf.

00:01:50: Mein Name ist Isabelle.

00:01:51: du hast schon gesagt Ich bin bei Madasta.

00:01:54: Ich sage immer gerne wir bauen das digitale Material-Katastar und wofür wird es brauchen?

00:01:58: Das ist schon angeteasert und da steigen wir bestimmt auch noch ein bisschen genauer ein.

00:02:03: Genau ich würde vielleicht noch kurz was zu mir sagen.

00:02:05: Du hast ja schon gesagt dass es in meinem Podcast um den Infrastrukturbau geht Und das ist auch so ein bisschen mein Hintergrund.

00:02:11: Ich sag immer, ich habe eine Bahnvergangenheit.

00:02:14: dort hab' ich nämlich sechs Jahre im Infrastrukturbereich gearbeitet Auch in den Bauunternehmen davor und dann bin ich sozusagen in den Softwarebereich gegangen war da bei einem französischen Startup im Bereich Ökobilanzierung und Retaliensanalysen tätig und jetzt beim ADASDA.

00:02:31: Hab also keinen architektonischem Hintergrund aber ich bin mir sicher dass wir trotzdem ganz viele Anknüpfungspunkte finden.

00:02:37: Davon gehe ich aus.

00:02:38: Prima!

00:02:40: So, finde ich übrigens total cool, ne?

00:02:42: Da kann man sich das so gut merken mit dem reinen Madasta-Materialkatastar.

00:02:46: Perfekt.

00:02:48: It's a

00:02:48: match?!

00:02:49: Ja genau.

00:02:51: Wenn du jetzt durch eine Stadt gehst, siehst du die Gebäude noch als Gebäule oder bist du jetzt bei Madasta schon soweit durch deine Tätigkeit, dass du die nur noch als Rohstofflager siehst?

00:03:04: Ja, also ich denke schon das ist den Blick sehr verändert und es ist ja auch sage ich mal aus der architektonischen Brille heraus gesehen eine super spannende und relevante Fragestellung.

00:03:16: Baue ich eigentlich die Materialbanken von morgen die das Urban Mining ermöglichen.

00:03:22: Oder baue ich eher für den größten Abfallstrom Deutschlands?

00:03:26: Und ich glaube, dass ist so ein bisschen der Blickwinkel, der sich verschiebt je nachdem wie man eben ja auf die Gebäude aber auch auf unsere Brücken, auf unsere gebaute Umwelt in der Infrastruktur blickt.

00:03:37: und genau!

00:03:38: Ich denke wir können uns das durch den Earth Overshootation event einfach nicht mehr leisten soweit dazu machen wie bisher sondern wir müssen da einfach alle auch ein bisschen umdenken uns heute schon überlegen, ob wir nicht heute schon so planen und bauen können dass wir diese Ressourcen dieses urbane Lager dann eben morgen auch erschließen können.

00:04:00: Ja interessant ist ja wenn man jetzt mal überlegt wenn ich ein gebrauchtes Auto kaufe da weiß ich irgendwie viel mehr als über so ein Gebäude ne?

00:04:09: Wenn ich jetzt einen Gebäudekaufe Okay, ein Energieausweis gibt es dann.

00:04:15: Wenn ich Glück habe, hab' ich irgendwie noch mal eine Bauakte wo Baubeschreibungen bei sind.

00:04:20: aber machen wir uns nichts vor.

00:04:21: Bei den heutigen Bauantragsformularen das ist ja so gering was sich da angebe.

00:04:28: Also da kannst du ja gar nichts mit anfangen.

00:04:30: Das ist ja dann keine Ahnung.

00:04:31: Da steht ein massives Mauerwerk Helferputzt fertig.

00:04:35: So dass is alles an der Romantik Wenn wir jetzt mal auf unsere Bauwirtschaft gucken, also klar.

00:04:44: Wir gehen ja auf kreislaufgerechtes Bauen in diesem Podcast allen bzw.

00:04:49: zirkulär was glaubst du war rum?

00:04:52: Unsere Bauwirtschaft trotz dieser ganzen Nachhaltigkeitsdebatten immer noch überwiegend linear ist.

00:04:58: Ja ich glaube das ist einfach im Denken noch nichts so angekommen, der Druck ist einfach noch nicht groß genug da umzudenken oder umzuschwenken.

00:05:07: So haben wir schon immer so gemacht, sagt man nicht so gerne aber ist im Endeffekt das was wir gerade praktizieren und das lineare System ist halt etabliert.

00:05:17: Das lassen sich die Prozesse einfach durchsteuern, dass es in einer gewissen Art und Weise dann auch effizient.

00:05:22: Reimungsarm weil wir wissen halt genau wie die Prozess sich gut wiederholen lassen.

00:05:27: Wenn ich Vorträge halte, dann starte ich oft und sage was viele gar nicht wissen.

00:05:32: Ist das wir gar nicht Wissen?

00:05:33: Was eigentlich in unseren Gebäuden steckt!

00:05:35: Und da gucken mich manche echt erst mal verdutzt an weil also... Ich gehe manchmal auch mit einem Yuko und Becher zu vorträgen.

00:05:43: Das ist halt ein Gegenstand.

00:05:44: Das muss man sich wirklich mal kurz auf der Zunge zergehen lassen.

00:05:47: Es ist im Gegenstand, den kennen wir alle.

00:05:49: Wir wissen woraus er besteht.

00:05:50: Der besteht aus nem Plastik, der besteht aus dem Alu-Deckel und der besteht von dieser Papierbandarole.

00:05:55: Da ist sogar ein Hinweis drauf Bitte nehmen die Papierbanderole, pack sie in den Papiermüll.

00:06:00: Bitte trenne das Alu vom Plastik und packe beides getrennt in den gelben Sack damit diese Anlage dann auch gut auseinanderdividieren

00:06:07: kann.".

00:06:08: Das ist ein Artikel der kostet einen Euro.

00:06:11: Wie qualitiert?

00:06:12: vielleicht maximal zwei?

00:06:13: Und wir wissen ziemlich gut darüber Bescheid!

00:06:16: Unsere Gebäude.

00:06:17: da investieren wir tausende, hunderttausende manchmal Millionen von Euro in die Projekte, Milliarden im Infrastrukturbereich Und wir erfassen, wir dokumentieren gar nicht was da drin ist und vor allem nicht nur was es ist sondern auch wo und wie es verbunden ist.

00:06:33: Denn zu wissen wo's is' ja immer das eine.

00:06:35: aber wie stehts um die Demontierbarkeit?

00:06:37: Um das Recyclingpotenzial?

00:06:39: Wie viel CO-Zwei ist da drin gebunden?

00:06:41: Das sind ja alles ganz viele Informationen, die uns helfen können, die Stochsstöme von morgen zu steuern!

00:06:47: Wenn wir heute die Information für den Bestand aufnehmen wollen dann gibt´s dafür schon verschiedene Verfahren natürlich auch erst mal irgendwo auch teuer und aufwendig.

00:06:57: Das heißt, ich habe jetzt im Moment halt beim Zirkulären bauen immer einen gewissen Sand im Getriebe.

00:07:02: Wenn ich auf den Bestand gucke, hab' ich die Informationen nicht.

00:07:05: Ich muss erstmal Geld in die Hand nehmen um sie zu bekommen um damit weiterarbeiten zu können.

00:07:10: Wenn ich mich dann für ein Reuse, ein Recycling und ein Remanufacturing, was auch immer kreislaufwirtschaftliche Maßnahmen entscheide, dann sind die Prozesse nicht etabliert, sondern ich muss sie mir erst mal selber irgendwo aufbauen zusammen suchen.

00:07:23: Das ist aufwendig!

00:07:24: Und dieser Aufwand kostet Zeit und Geld.

00:07:27: Ich glaube das ist der Grund warum heute einfach viele immer noch davor zurückschnellen.

00:07:33: Und wenn wir auf den Neubau schauen... brauchen wir natürlich erstmal die Erkenntnis.

00:07:38: Zirkulär Bauen hat einen Mehrwert, das ist das erste.

00:07:41: aber dann auch hier muss ich ja erst mal in gewissen Investätigen für die Zukunft indem ich sage Ja ein Gebäuderessourcen passt zum Beispiel macht total viel Sinn weil da steht ja dann drin woraus es Gebäuden besteht und wie sich die Teile wieder nutzen lassen.

00:07:56: Ich kann vielleicht auch gleich die Ökobilanz mehr anschauen und Werte auch gezielt optimieren.

00:08:01: Aber der Benefit kommt erst am Ende des Lebenszyklus und ich muss das auch fortschreiben über die Sanierung, über den Standhaltungsmaßnahmen.

00:08:09: Und dann sagen Investoren am Anfang manchmal halt auch gut!

00:08:13: Das bringt dann den drittenjenigen was dieses Gebäude vielleicht noch im Bestand hält oder das bringt mir jetzt ganz unmittelbar erstmal nichts vielleicht im Rahmen von Zertifizierungen, das wäre ein unmittelbarer Mehrwert.

00:08:25: Aber ganz viele der großen Vorteile kommen eben am Lebensende erst zum Tragen und deswegen haben wir wissen ja alle wie es auch steht um Altersvorsorge und Sonne dann haben wir meistens auch nicht so ganz viel Lust drauf oder jeden Tag bewegen damit man dem Alter noch mobil ist.

00:08:39: Ja da hat man manchmal auch nicht die Zeit für!

00:08:41: Und ich glaube ein ganz ähnlicher Mechanismus ist das auch den wir hier sehen bei dieser Transformation zum zirkulären Bau.

00:08:47: Wir wissen eigentlich alle dass es gut ist Aber wirklich ins Tun zu kommen, das ist dann schon immer auch ein bisschen herausfordernd.

00:08:56: Es folgt Werbung für den Kooperationspartner dieser Podcast-Folke.

00:09:01: Wenn ich über zirkuläres Bauen spreche lande ich immer wieder bei einem ganz zentralen Punkt – Daten!

00:09:08: Denn egal ob wir über Materialpässe, Rückbaufähigkeit oder CO²-Bilanzen sprechen all das beginnt nicht erst auf der Baustelle sondern in der Planung.

00:09:17: und genau hier wird es spannend Denn als Architektin weiß ich, gute Planung ist heute längst nicht mehr nur eine Frage der Form oder Konstruktion.

00:09:26: Es geht darum Gebäude als Gesamtsystem zu denken – und zwar so dass die Informationen darin nicht verloren gehen!

00:09:34: Wenn wir heute ein Gebäuder entwerfen, entscheiden wir nicht nur über seine Nutzung sondern auch darüber was in dreißig, fünfzig oder achtzig Jahren damit passiert.

00:09:44: Und genau deshalb ist die Frage Wie bauen wir effizient, sondern auch wie gut können wir später mit dem weiterarbeiten was wir heute planen bzw.

00:09:53: verbauen?

00:09:54: Alle Planen unterstützt genau diesen Prozess!

00:09:57: Mit digitalen Werkzeugen die es ermöglichen Gebäude durchgängig zu planen von der frühen Idee bis zur Ausführung und vor allem so dass die relevanten Informationen auch später noch nutzbar bleiben.

00:10:09: Den Link zum Website und zur Testversion findet ihr in den Show Notes.

00:10:18: Ich glaube auch, dass wir jetzt über die Jahrzehnte zu verwöhnt waren.

00:10:23: Dass ja irgendwie immer alles da war.

00:10:26: ich bin ja auch in dem Beruf gestartet mit diesen Niedrigzinsphasen.

00:10:29: also da haben wir ja gebaut und es gibt kein Morgen mehr.

00:10:34: Und klar das sind dann schon so.

00:10:36: Dinge wurde dir überlegt Ja, das ist halt endlich.

00:10:40: Da sind überall Ressourcen gebunden und verbaut.

00:10:44: Jetzt haben wir zum Glück auch natürlich immer den Anspruch wertig zu bauen dass die wirklich sehr viele Jahrzehnte wenn ich sogar Jahrhunderte überdauern die massiven Gebäude.

00:10:58: also ich denke jetzt gerade so was ich so in den letzten sechzehn Jahren typischerweise gebaut habe.

00:11:04: Aber klar, es ist schon traurig.

00:11:05: Du hast dann irgendwann ... Wenn was abgebrochen wird, ja, dann wird das weggefahren oder du machst irgendwie noch Recycling-Shotter raus und das ist dann schon so das Höchste der Gefühle, was du dann unter der Bodenplatte wieder einbaust wenn du irgendwie erweiterst oder neu baust.

00:11:25: Und klar, das ist schon irgendwie traurig.

00:11:30: Wir hatten ja im Vorgespräch gesagt was so ein klassisches Beispiel auch dafür ist.

00:11:35: Ist ja Denkmalschutz.

00:11:36: oder jetzt komme ich wieder auf Fachwerkhäuser?

00:11:39: Wie oft findest du auf einmal einen Balken ... der irgendwann mal ein Sparren war oder aus einem anderen Gebäude dann in das nächste wieder verbaut worden ist.

00:11:53: Das finde ich halt auch so interessant, dass es ja auch so gelebte Nachhaltigkeit ist.

00:11:57: Dass du wirklich mit dem was da ist, dass du das wiederverwendest, dass Du das rekonstruierst, modernisierst und renovierst.

00:12:08: Das sind natürlich schon immer.

00:12:11: Da muss ich immer so schmunzeln.

00:12:13: Ich hab das schon mal in den Podcast-Folgen gesagt, eigentlich wissen wir ja wie's geht!

00:12:17: Also wir haben es ja vor Jahrhunderten irgendwie hingekriegt.

00:12:20: und auch regionales Bauen.

00:12:22: Wieso hat Sauerland überwiegend Schiefer?

00:12:25: Weil hier Schiefe abgebaut wurde.

00:12:27: als Beispiel

00:12:29: Ja du bringst das perfekt auf den Punkt ja Und die alten Römer und die alten Ägypter wussten das schon.

00:12:34: Wenn man sich nämlich extrem viel Mühe gemacht hat zu einem Stein aus dem Steinen Bruch auszuschlagen, dann mit dem Schiff irgendwie über den Nihl zu schippern und man denen dann irgendwo verbaut hatte.

00:12:45: Wäre niemand auf die Idee gekommen das irgendwo auf eine Dämonie zu bringen?

00:12:48: Ich glaube nicht mehr was das ist ja!

00:12:50: Also natürlich hat man das wieder benutzt also dieser Reuse das war früher

00:12:55: völlig

00:12:56: normal sowohl im alten Ägypten als im alten Rom.

00:13:00: Das wussten wir schon lange wie es funktioniert Und ich glaube, das ist einfach in dem Moment, wie kippt in der Material- und Transporte verhältnismäßig einfach und auch günstig geworden.

00:13:10: Und irgendwann hat man gemerkt, ah ja okay, das is irgendwie lohnender, dass dann zu entsorgen als es wiederzu verwenden.

00:13:19: Das sehen wir ja heute auch als einen der Kritikpunkte am zirkulären Bauen wenn ich mal Kritikpunkt nennen darf.

00:13:27: Aber jedes Handling kostet Geld.

00:13:29: Also jedes Mal, wenn ich diesen Baustoff Nehme in Untersuchen muss, in Transportieren muss.

00:13:35: In Zwischenlagern muss dann kostet mich das alles Geld.

00:13:38: und da sind natürlich die Hemmnisse, die man in früheren Zeiten einfach ganz anders abgewogen hätte.

00:13:45: aber um den Gedanken auch mit dem Denkmalschutz nochmal aufzugreifen dass es eigentlich prädestiniert für zirkuläres Bauen weil und der Rahmenbedingungen sowieso praktiziert wird, bauen mit dem was da ist.

00:13:58: Dieses Credo sollten wir vielleicht alle viel mehr wieder in unser Denken integrieren denn damit können wir genau diese Ziele erreichen, Ressourcen zu schonen und damit das Bauen nachhaltiger zu machen und ja am Ende auch CO-Zweihemissionen zu reduzieren und insgesamt diesen Decarbonisierungspfad auch weiter voranzutreiben Wenn der Bau und Immobilienbranche ja schon einen guten Beitrag zu leisten.

00:14:23: Genau, was mir noch einviel war oder einfällt ist auch die Thematik dass ich natürlich über die Jahrzehnte extremst unsere Standards und Anforderungen geändert haben.

00:14:35: Unsere Bedarfe.

00:14:36: das ist ja auch mit dem Grund wieso der Industrie Sektor Bauschemi so gewachsen ist wenn man jetzt an Abdichtung denkt.

00:14:45: früher war es kack egal paar mal irgendwie Pfützen hatte im Jahr oder so.

00:14:52: Was war dein Kartoffelkeller?

00:14:55: Heute kriegst du sofort einen Schlag in Nacken von irgendwelchen Bauern, wenn du da die Keller nicht mehr entsprechend abdichtest.

00:15:02: Also das sind natürlich auch ganz andere Nutzungsklassen, die wir inzwischen definieren und wie dann etwas auszuführen ist.

00:15:11: Und klar, da komme ich dann halt auch wieder zu diesen Sachen wo vieles verschweißt verklebt ist und wahrscheinlich auch was so ein bisschen mit dem Mindset von uns Architekten.

00:15:21: Jetzt greife ich wieder vorweg.

00:15:22: aber jetzt bin ich gerade in dem Schwung oder auch so bei Bauherrschaft.

00:15:28: Ich habe das Gefühl dass da noch wirklich viel passieren muss.

00:15:33: Wirst du es wirklich bei allen umswitcht?

00:15:36: Weil Du hast halt so hohe Bauchosten.

00:15:41: Ich habe auch manchmal so das Gefühl Bauherrschaft, die sucht immer auf einen gewissen Perfektionismus.

00:15:48: Jetzt sind sie alle natürlich auch sehr über Instagram Pinterest etc.

00:15:52: oder diesen KI-Kram der alles noch gruselig perfekter macht wo ich mir manchmal so vorstelle wenn ich den jetzt beibringen muss dass wir hier Sachen machen die rückbaubar weil manche die kriegen ja schon Anfall, wenn ihr nur eine Fuge zu breit ist oder so.

00:16:11: Also mir fällt jetzt kein richtiges Beispiel ein.

00:16:15: aber das heißt dass da muss wirklich einen Ruck bei allen in dieses Mindset rein.

00:16:22: Ja vielleicht müssen wir uns dann auch mal wieder darüber unterhalten was wir eigentlich schön finden.

00:16:28: also ist Perfektion schön und ich würde da jeden einladen sich mal kurz vielleicht mal kurz in sich zu gehen und zu überlegen, wie wir uns fühlen.

00:16:37: Wenn wir in diese perfekten Gebäude gehen, wenn wir in Frankfurt zum Beispiel in so einen perfekte Hochhausturm reingehen mit diesen völlig sterilen Empfangshallen mit riesengroßen Decken... Wie fühlt es sich das an?

00:16:52: Also immer in der Zeit verbringen man geht raus alles ist asfaltiert dann steht da noch ein perfekt geschnittener Baum irgendwo und der fühlt sich an wie Deko gehen wir woanders hin und gehen zum Beispiel mal nach Paris.

00:17:05: Und schlendern dadurch die Straßen durch diese alten Gebäude, setzen uns in so ein kleines Kosi-Kaffee rein, indem überhaupt nichts Perfekt ist!

00:17:13: Wo nix zusammenpasst, wo die Stühle zusammengewürfelt sind, wo Bücher auf einem Regal in der Ecke stehen... Wie fühlt sich das an?

00:17:20: Wie fühlen sich diese Räume an?

00:17:22: Sind sie nicht

00:17:23: schön?!

00:17:24: Das ist eine Frage was für einen Gefühl vermitteln?

00:17:26: die Natur kennt auch keine derartige Perfektion.

00:17:31: Und können wir nicht vielleicht das Schöne auch wieder im Bestand entdecken, auf das Architektonisch-Schöne was völlig einzigartig ist?

00:17:40: Was nicht aussieht wie aus der Retorte?

00:17:42: Was und wo nicht das Gebäude genauso gut in Frankfurt, in Singapur oder in New York stehen könnte sondern was sich vielleicht anfühlt wie ein französisches Café weil irgendwie alles dort fragreich Gefühl vermittelt.

00:17:53: Also du weißt, worauf ich hinaus bin?

00:17:55: Ich verstehe deinen Punkt voll!

00:17:56: Aber vielleicht sollten wir uns alle an der Stelle auch noch mal fragen wie wir Schönheit definieren und ob nicht das Alte und das Gebrauchte auch ganz viel Geborgenheit Geschichte ausstrahlen kann die uns vielleicht auch gut tut.

00:18:11: Das muss man nicht immer alles glatt gebügelt sein.

00:18:13: Ja das stimmt genau.

00:18:16: Jetzt kommen wir mal noch näher zu dem Punkt Gebäude als Rohstofflager.

00:18:21: Du hast gerade auch so Urban Mining angesprochen, da kommt mir als Beispiel in den Sinn unsere Hörerschaft kann das auch gerne mal googeln zum Beispiel das Rathaus in Korbach.

00:18:33: Das finde ich richtig gut gelungen.

00:18:35: die haben das alte abgerissen und hatten davon Rohstoffe wieder verwendet.

00:18:42: Ich glaube die hatten auch irgendwie Das Mauerwerk, irgendwas auch klein gemahlen und das ist mit in den Putz gelandet.

00:18:50: Also total interessant!

00:18:52: Auch von der Architektur sehr ansprechend klar.

00:18:55: Da lässt sich jetzt wieder drüber streiten aber ich finde es also mir gefällt's persönlich super gut.

00:19:01: da haben die halt auch so ein Zeichen mitgesetzt ne?

00:19:03: Das fühlt sich dann städtebaulich toll ein.

00:19:06: Es ist kreislaufgerechtes Bauen.

00:19:10: Das Lustige ist übrigens, dass ich das habe ich aber vor unserer Folge aufgenommen über zirkuläre Fußboden aufbauten.

00:19:18: Auch sehr spannend.

00:19:19: die Folge kommt im September.

00:19:22: also kann ich jetzt hier schon mal antiesen.

00:19:23: da haben wir dann nämlich auch nochmal genau ein Beispiel wie man einen Bauteil halt zirkulaire aufbauen kann.

00:19:31: Jetzt wollen wir mal so ein bisschen auf die Idee hinter Mardasta schauen.

00:19:36: Normalerweise wird ja immer ein Gebäude als fertiges Werk, als vertiges Produkt betrachtet und ihr bei Mardaster, ihr Betrachtet ist ja als Materialbank genau erzählt uns einfach nochmal ein bisschen klar.

00:19:48: vielleicht wiederholen wir uns jetzt auch bei einigen Sachen.

00:19:50: aber jetzt lasst uns mal so auf die idee von Mardastaschauen.

00:19:55: Ja, also ich sag mal bei Madasta ist es schon auf so eine Hierarchie.

00:19:59: Ich habe ja vorhin schon angefangen gesagt wir bauen das digitale Materialkatastar und das ist natürlich die große Vision mit der Gründe aus den Niederlanden.

00:20:08: Das war übrigens auch ein Architekt, der doch ein ganz tolles Buch geschrieben hat, das heißt Material Matters.

00:20:13: Also wer sich genauer Ja, nochmal genauer informieren will.

00:20:18: Dem kann ich das echt empfehlen und auch ausdrücklich nicht nur für Architektinnen und Architekten sondern ganz allgemein für alle die sich für die Bedeutung von Materialität und Ressourcen interessieren ist es ein sehr aufschlussreiches Buch.

00:20:30: Und er kam zu dem Schluss der hat ne Achterbahn gesehen und dachte sich Das doch ziemlich clever!

00:20:36: So eine Achter Bahn Die kann man demontieren oder die wollen wir wieder aufbauen.

00:20:41: Wollt ihr ihn eigentlich nicht machen?

00:20:42: Und dann kam er eben auch zu dem Schluss, ja wir wissen eigentlich nichts darüber.

00:20:46: Wir haben keine Kenntnis auch oft nicht die Möglichkeit zur Demontierbarkeit und hat sich das so hergeleitet und hat dann den Gedanken entwickelt, wir bräuchten eigentlich genauso wie wir ein Katastar haben, wo wir auch wissen... Wo verlaufen die Grundstückgrenzen?

00:21:00: Wem gehören die denn, bräuchten wir doch eigentlich auch ein Mada-Star.

00:21:03: Ein Materialkatastar ja und weil er halt Niederländer war haben wir das D mit dem Mada Star.

00:21:08: Genau so daher kommt der Name ist quasi ein Kofferwort Und mit der Idee ist es zum niederländischen Stadt gegangen hat gesagt Das ist doch damals Vorsorge, wollen wir das nicht zusammen aufbauen?

00:21:19: und hat dann aber auch gemerkt Verständnis da so weit gereift ist, wird wahrscheinlich noch ein bisschen Zeit vergehen und vielleicht fängt er einfach schon mal an.

00:21:28: Und das heißt hinter Madasta steht auch bis heute eine Stiftung weil dieser Gedanke immer noch trägt dass man das irgendwann einfach auch in die staatliche Daseinsvorsorge übergibt wenn die Überlegung und das Bewusstsein so weit gereift ist.

00:21:42: Und bis dahin sind wir auch als wirtschaftliches Unternehmen organisiert, aber eben zum Beispiel auch bei der Datennutzung, Datenweitergabe

00:21:49: etc.,

00:21:49: natürlich schon auch gebunden durch diese Stiftung – was auch eine gute Sache ist glaube ich!

00:21:55: Jetzt bauen wir also dieses digitale Materialkatastor und das setzt sich natürlich zusammen aus Bauwerken Also aus Portfolien an Gebäuden oder Infrastruktur und diese Portfolios, also die einzelnen Gebäude.

00:22:11: Da bin ich jetzt wieder bei dir – aus den Produkten.

00:22:14: Je tiefer die Materialkenntnis geht, desto besser ist es natürlich!

00:22:19: Und es gibt ja ganz viele Produkte inzwischen, tatsächlich bis zum Wasserhahn-Lichtschalter-Fußbodenaufbau.

00:22:25: Die sich wirklich auch gezielt darauf spezialisiert haben eine gute Demontierbarkeit zu haben weil Fußboden ist ein gutes Beispiel.

00:22:32: hätte ich das mal früher gewusst.

00:22:34: bei uns ist ne Fußbohdenheizung verbaut.

00:22:36: wenn damit mal was ist Ja, dann reißen wir den Fußboden auf.

00:22:40: Bleib uns ja gar nichts anderes übrig!

00:22:42: Aber wie schlau ist das einfach von vornherein so zu planen?

00:22:45: Dass man da auch noch wieder dran kann für Instandhaltung

00:22:48: etc.?

00:22:49: Wie schlauw ist es wenn man dann Leitungen wieder ran kann ohne die Wand aufzumachen?

00:22:53: Wie schön wäre das, wenn wir keine Styropor-Dämmung mehr an Wände kleben?

00:22:58: kleben würden, die man dort nie wieder lösen kann.

00:23:02: Sondern wenn man zum Beispiel auch Schraubverbindungen übergehen würde.

00:23:05: Damit will ich sagen das sind jetzt gar nicht... wir müssen es bauen und nicht neu erfinden!

00:23:08: Wir müssen Häuser nicht neu erfinden.

00:23:10: aber wenn wir an der Materialität Änderungen vornehmen, dann können wir eben für später schon sehr gut heute die Weichen stellen um eine bessere Demontierbarkeit und damit Rohstoffnutzung zu ermöglichen.

00:23:23: Und genau diese Informationen sammeln wir auch mal das da in einer digitalen Umgebung also auf einer digitaler Plattform so dass man je nach Qualität der Datengrundlage ja wenn man jetzt natürlich in der Planung schon den Gebäuderessourcenpass anlegt habe ich eine sehr gute Datenqualität Wenn ich nachträglich eine Erfassung mache mit einer Begehung, da gibt es jetzt auch einen Dienstbeck für wie man aus einer Bestandsaufnahme durchführen kann der Materialität.

00:23:47: wenn Gebäude zum Beispiel sich dem Ende des Lebenszyklus nähert.

00:23:51: Da kann man die auch nachträglich erfassen, aber man kann halt oft nicht unter das Material gucken und damit ist man dann in einer gewissen Art und Weise schon auch limitiert.

00:24:02: Aber das sind eigentlich so die Gedanken, die hinter mir da stehen und die dann eben langfristig dazu führen sollen dass wir besser kreislaufgerecht denken und bauen können weil wir am Ende des Lebenzykulus wissen was verbaut ist, wie es verbaut wird und diese Ressource dann auch gut erschließen können.

00:24:20: Also zur Wiederverwendung, zur Verfügung stellen können für ein Reuse oder für den Recycling und was du beschrieben hast mit dem Rathaus das ist ja eines der sehr guten Leuchtturmbeispiele Und wir können das heute Das hat die Praxis auch schon bewiesen.

00:24:35: Da gibt's noch mehr Beispiele für.

00:24:37: Ich glaube Die große Herausforderung ist das in die Breite zu bringen.

00:24:41: Breites Verständnis eine breite Akzeptanz Und damit auch eine breite Nutzung.

00:24:46: Ich glaube, das ist so der Schritt für die nächsten Jahre um diese Transformation in der Architektur im Bau und in der Baukultur wahrscheinlich irgendwo weiter voranzutreiben.

00:24:56: Also jetzt mal ganz praktisch gesagt also das heißt wenn ich jetzt ein Gebäude entwerfe... Ich meine, letztlich sehe ich das ja hinter in den Schlussrechnungen.

00:25:05: Also wenn da gescheitert auch das Material beschrieben ist, dann weiß ich halt so hier sind jetzt ninety fünf Kubikmeter Kalk-Sandstein vierundzwanzig Zentimeter reingekommen oder Außenwände leicht Hochlochziegel zweiundvierzig fünfhundertfünfzig Kubik irgendwie so.

00:25:27: und oder Bodenbelege etc.

00:25:29: Also das heißt, dass ich aber natürlich mich auch so erziehen muss weil wir wissen ja das alles was wir planen heißt ja nie, dass

00:25:37: es auch so

00:25:37: gebaut wurde ganz nicht gegessont.

00:25:41: ja wie muss sich meine Handwerkern

00:25:43: auf die Finger schauen?

00:25:44: Wie müssen sie sich die erziehen hinter die ganzen Materialien noch gescheit wieder auflisten.

00:25:50: Das ist

00:25:50: ein sehr guter Punkt und da fangen Bauhermen auch oft an zu sparen beim S-Bildmodell, weil man hat doch die Information vom Architekten.

00:25:59: was das Bauunternehmen oder der Handwerk dann wirklich gemacht hat wird doch wohl nicht so viel abweichen wenn sie wüssten genau aber dass es tatsächlich oft schon so einen Ja, in der Praxis oft schon der Punkt wo die Datenqualität schlechter wird oder wo auch Bauherren oder Auftraggeber anfangen zu sparen an der Datenqualitet.

00:26:21: Und dann ist die Frage ist das so gesagt?

00:26:23: ja das ist ja dann schon mal zumindest irgendwo dokumentiert.

00:26:25: aber Janine wie lange bewahrst du das denn auf?

00:26:29: Ja, das ist dann halt auch schon wieder die nächste Frage.

00:26:34: Mein Büro im Schloss wäre Seil und ich kann hier alles vollpacken mit Akten oder digitale Riesen-Server.

00:26:41: Wir berichten auch Architektinnen und Architekten dass sie immer mal wieder angerufen werden und gefragt werden, oh sie haben es doch damals geplant?

00:26:49: Haben Sie nicht die Unterlagen noch?

00:26:50: und die dann sagen, nee weil ich bin ja kein Archiv!

00:26:54: Das war vor vierzig Jahren, ich gehe jetzt bald in Rente.

00:26:57: Ne hab' ich nicht mehr.

00:27:00: Punkt, den glaube ich auch viele unterschätzen.

00:27:02: Weil gerade wenn es ja bei den Bestandshaltern wechseln geht... Was ist denn dann mit dieser Information?

00:27:09: Also wer bewahrt die?

00:27:10: und da wäre natürlich wäre es sehr hilfreich, wenn das ein Gebäuderessourcen pass gäbe, den man dann noch einfach immer dem nächsten Eigentümer mit übergeben würde und der einfach an einer Stelle zentral verwaltet wird um diese auf diese Information langfristig zugreifen zu können.

00:27:28: Weißte, wofür das auch total toll ist?

00:27:31: Weil ich da nämlich gerade mit hier im Büro beschäftigt bin.

00:27:34: Ich mache ja auch als Energieeffizienz-Expert in individuelle Sanierungsfahrpläne und glaubt mal nicht, dass ich jeweils geschaltete Dokumentationen habe.

00:27:43: Das heißt, ich muss ganz oft in diese Baustoffkataloge oder dieses Bundesblablabla Anzeige schlach mich tot für Gebäudeaufnahme gehen wo dann je nach Baujahrzehnt so der typische Wandaufbau, Dachaufbau Bodenplattenaufbau etc.

00:28:03: drin ist.

00:28:04: aber ob es jetzt so wirklich ist ich muss da auch immer nur Annahmentreffen und sowas wird das natürlich auch total erleichtern.

00:28:10: also wenn man sowas jetzt schon gehabt hätte dann musste nicht immer irgendwie Annahmtreffen oder durch dich durch den stinkigen Akten wählen

00:28:19: Ja und auch bei der Schadstoffanalyse wie gut wäre das eigentlich?

00:28:22: Wenn wir überall müssten wo erst best verbaut wurde?

00:28:25: Das wäre richtig hilfreich.

00:28:26: Das würde uns heute sehr, sehr viel Geld sparen.

00:28:29: und das Problem hat man auch nicht nur bei Gebäuden sondern auch im Infrastrukturbereich.

00:28:33: in Brücken wurden diese Abstandshalte aus das Bestauf verbaut.

00:28:36: die sucht man jetzt aufwendig.

00:28:39: Nichtinvasive Verfahren existieren quasi nicht um sie zu finden.

00:28:43: Und wie schön wäre das?

00:28:45: Wie viele negative Überraschungen würde man sich sparen, wenn man diese Information irgendwo gesichert hätte.

00:28:50: Wir wissen nicht, wie sich alles was wir heute verbauen in der Zukunft auswirkt und es ist völlig normal weil es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, manche Stoffe, man merkt es manchmal ja auch erst nach Jahren oder Jahrzehnten, wie sie etwas wirklich auswirken.

00:29:04: und da wär's ziemlich hilfreich, wenn wir eine gute Kenntnis hätten und eine gute Datengrundlage

00:29:11: Genau.

00:29:12: Ach, deswegen leucht ich im Dunkeln-Grün.

00:29:16: Das sind meine Wettbewerbsbauten.

00:29:17: Herrlich!

00:29:21: Ja kommen wir mal auf die Rolle von uns Architekturschaffenden.

00:29:27: Ich sage mal so... Wir werden ja dann auch stärker Ressourcenmanagerinnen irgendwie, weil wir klar vom Entwurf her das wird sich bestimmt auch darauf auswirken.

00:29:39: Zirkulär.

00:29:40: aber die große Macht ist ja einfach darin wie baue ich denn das Haus?

00:29:44: Welche Materialien nehme ich?

00:29:46: Also wenn ich jetzt so überlege meine bisherigen Entwürfe hätte man tatsächlich auch mit Materialien die zirkuläer sind.

00:29:55: Hätte man die genauso bauen können.

00:29:57: also dass es jetzt finde dass man Angst haben muss, das wir jetzt nur noch irgendwie so Schuhkartons bauen.

00:30:03: Nee

00:30:04: auf gar keinen Fall.

00:30:05: und nachhaltiges Bau besteht auch keine Gefahr dafür alle wieder in Zelte ziehen.

00:30:13: Das ist überhaupt nicht der Fall.

00:30:15: ich glaube auch tatsächlich also einfach mit Bewusstsein

00:30:18: dafür

00:30:19: schon ganz viel erreichen können Und ich mag total diesen Gedanken, dass Architektinnen und Architekten jetzt auch Rohstoffmanager innen werden.

00:30:28: Das finde ich ein sehr gelungenes Bild weil genau so ist es ja wenn ihr in der Planung seid dann ... Also als Architekt, man ist doch Gestalter.

00:30:37: Man hat so viel in der Hand, in der frühen Phase was man später eigentlich kaum noch beeinflussen kann.

00:30:43: und das ist die Materialität im Betrieb einer Heizung.

00:30:46: ja, die kann nicht umrüsten von der Gasheizung auf eine Wärmepumpe, das geht heutzutage alles.

00:30:50: aber keiner kann ändern dass die Wand nicht aus Beton besteht sondern aus Holz.

00:30:55: niemand kann ändern, dass dieser Fußbodenheizungen jetzt halt da eingegossen ist und wir da jetzt halt nicht mehr rankommen ne?

00:31:03: Das sind halt die Dinge die man nachträglich nicht mehr beeinflussen kann.

00:31:06: Und auch dieses, ich wusste vielleicht dass in der Umgebung ein Haus abgebaut wird und konnte deswegen Ressourcen dort wieder einsetzen im Denkmalschutz denkt man ja oft auch in Arealen und überlegt schon okay wenn man weiß irgendwie da ist dann was übrig oder kann noch aufbereitet werden dann kann man das auch gezielt wieder in andere baugleiche Gebäude aus derselben Zeit auch wieder mit übernehmen.

00:31:29: Da gibt es ganz viel von diesem Denken und Know-how auch schon.

00:31:31: Das heißt, wo kommen die Materialien her?

00:31:33: Wie gut sind sie demontierbar oder dokumentiert?

00:31:37: Da ist unglaublich viel Gestaltungsspielraum drin.

00:31:40: Und ich glaube das ist doch noch mal was worüber man sich als Architekt nochmal mehr identifizieren kann und profilieren kann.

00:31:48: Denn kein Architek will doch etwas bauen für die Tonne!

00:31:52: Ich glaube das will doch keiner!

00:31:55: Nee, ihr wollt doch alle Bauwerke bauen in denen man noch hundert Jahre wohnt.

00:32:00: In denen man in zwei Hundert Jahren denkt, da hat sich jemand richtig gute Gedanken gemacht wo Leute irgendwann mal Selfies vorschießen.

00:32:07: Das ist doch immer die dann benutzen.

00:32:09: Wahrscheinlich kennt man das nur mit der KI oder so.

00:32:13: Aber das ist doch irgendwie das was man sich für seine eigene Arbeit auch wünscht.

00:32:16: und es geht... ist glaube ich oft einfach auch bewusst sein und auch Kenntnis, was es alles schon gibt.

00:32:22: Und ich glaube da ist mal das dann einfach eine gute Anlaufstelle weil wir ja im Netzwerk sind, was ganz viele verschiedene Parteien aus diesem Ökosystem zirkuläres Bauen zusammenbringt.

00:32:34: Wir haben auch ne Academy.

00:32:35: also falls jemand denkt irgendwie ich muss jetzt vielleicht doch mal anfangen mich da einzuarbeiten Dann seid ihr bei uns an der guten Adresse.

00:32:41: da unterstützen wir gerne.

00:32:43: aber Es gibt doch von der DGNB und es gibt ganz viele verschiedene Formate.

00:32:47: Also ich glaube, wenn man so ein bisschen Lust drauf hat und das Interesse geweckt ist dann kann man da ganz viel gestalten.

00:32:53: Mir fällt gerade ein hier unsere gemeinsame Freunde Nele Otto.

00:32:57: Grüße die ihn raus!

00:32:58: Sie wird sicherlich auch diese Folge wieder hören.

00:33:01: Davon bin ich überzeugt.

00:33:03: der Kleine.

00:33:04: Ich erinnere mich dass sie auch einen Projekt hat wo die glaub ich... war das eine große...?

00:33:10: Stahlwettungwand.

00:33:12: Irgendwas haben die da rausgeholt, wo die auch geprüft haben ob das wieder verwendet werden kann?

00:33:18: Ich muss ihn noch mal fragen wie das ausgegangen ist.

00:33:20: aber sie sagte auch da brauchst du natürlich auch die entsprechenden Statiker und Statikerinnen Die dann auch wirklich den Mut haben Das dann auch mal zu rechnen oder sich dem anzunehmen Und nicht so nach dem Motto auch nie hier.

00:33:35: manchmal gibt es ja so Sachen Die Christe in diesem Statikprogramm gar nicht eingegeben, was weiß ich.

00:33:41: Obwohl so eine Bruchstein-Mauer seit hundert Jahren steht aber in diesem Statikprogrammen gibt es das nicht mehr können sie den Nachweis nicht führen.

00:33:47: also jetzt so ganz platt dumpf hingebrochen.

00:33:51: Also das heißt dass natürlich die Fachplanenden da genauso wichtig sind wie wir Architekturschaffenden wie die Bauherrschaft.

00:34:00: Dann gehe ich aber nochmal einen Schritt weiter.

00:34:02: Es geht auch um unsere Berufshaftpflichtversicherung, also da muss man wahrscheinlich auch mal so ein bisschen ruckeln weil du bist ja auch mal unheimlich schnell in der Haftung als Architekt, also dass man da auch irgendwie Wege findet wie das für alle Seiten sicher ist und natürlich auch was Normen Gesetze Verordnung etc.

00:34:23: noch angeht, ne?

00:34:25: Dass das halt auch angepasst wird.

00:34:27: ich weiß nicht wie weit wir jetzt sind.

00:34:29: dann bin ich jetzt leider nicht aufstand.

00:34:31: Ich erinnere mich nur immer noch dunkel Abfallnorm, dass die irgendwie noch angepasst werden muss.

00:34:40: Weil sobald du was abbrechst ist das halt Abfall und konntest du dann nicht wieder verwenden.

00:34:48: aber ich glaube da sind die dran kann auch sein, dass es schon geändert haben.

00:34:52: also seht uns das jetzt nach wenn ich hier nicht gerade up to date bin.

00:34:55: Ne,

00:34:55: Du hast recht!

00:34:56: Das ist immer noch das Hot Topic der Kreislaufwirtschaft das Ende der Abfalleigenschaft.

00:35:01: Dazu muss man jetzt wissen, dass Abfall in Deutschland ein subjektiver Begriff ist.

00:35:05: Das heißt ich kann... Ja was ist ein gutes Beispiel?

00:35:10: Ich kann eine Handyhülle haben und die passt auf mein neues Handy nicht und ich will die jetzt loswerden weil ich brauche sie nicht mehr.

00:35:15: dann ist die Abfall.

00:35:17: wenn mein Mann aber das gleiche Handy hat und sich denkt ja Das ist ja super, dass du die jetzt hast.

00:35:21: Da benutze ich sie doch und ich gar nicht... Also ne?

00:35:24: Ich will die jetzt weiter benutzen!

00:35:25: Ich will sie ihm geben für sein Handy.

00:35:27: Dann wird sie kein Abfall, obwohl es dieselbe Hülle ist.

00:35:29: Also ihr versteht den Zusammenhang Es kommt auf diesen Entledigungswillen an.

00:35:34: Das heißt wenn ich den habe und davon geht man aus Wenn man etwas abbricht dann will ich mich der Reststoffe entledigen.

00:35:40: Dann ist das Abfall.

00:35:42: Und dann ist dieser Punkt ganz relevant den Du angesprochen hast.

00:35:45: Was ist denn mit der Haftung?

00:35:47: Weil bauen mit Produkten ist das eine gedacht, geplanten Produkten.

00:35:51: Das seid ihr alle völlig auf der sicheren Seite.

00:35:53: da könnt ihr alle morgen loslegen.

00:35:55: aber mit sag ich mal Alten Dingen zu planen ist etwas komplexer.

00:36:01: Wenn man jetzt wieder an den Denkmalschutz denkt, da ist ja immer diese Erhaltungsgedanke da und die Wiederverwendung und auch Wiedereinsatz vor Ort macht das nicht gleich zum Abfall.

00:36:09: aber eigentlich sagt man wenn es sozusagen des Baufeld verlässt und man sich entledigen will dann ist es eben Abfall Und dass ist wirklich so.

00:36:17: das wo wir noch in dieses Haftungsthema reinkommen Das hat aus meiner Sicht auch noch keiner final gelöst.

00:36:24: Bei Madasta sagen wir, in der Einbeziehung der Hersteller könnte vielleicht auch ein guter Weg sein, dass man eben sagt, man nimmt die Sachen gar nicht ungeprüft sondern mal zum Beispiel an so eine Brandschutztür denkt.

00:36:33: dann könnte man ja auch überlegen bringt man sie wieder zu diesen Firmen zurück, die ja auch Experte für dieses Produkt sind könnten die die vielleicht rezertifizieren über Prüfen durch Prüfprozesse Und dann sozusagen wieder ein neues Label draufmachen und sagen, das kann wieder verbaut werden.

00:36:48: Das könnte natürlich auch ein Weg sein dass man diese Verantwortung gar nicht jetzt beim Planer sucht sondern dass man es gezielt durch Einbindung der Industrie auf sich erstellt.

00:36:56: ja also ich glaube das ist tatsächlich so ein Feld in dem noch Rechtsunsicherheiten bestehen aber keine unlösbaren sonst hätten wir da auch nicht ja schon gute Beispiele.

00:37:07: aber ich glaube, das ist wirklich was wo man noch mehr darüber nachdenken muss bei neuen Produkten, zirkulär ausgelegten Produkten.

00:37:14: Die kann man ganz genauso einsetzen wie normale.

00:37:16: Aber der andere Punkt den du gesagt hast, der ist glaube ich auch noch ganz wichtig.

00:37:20: Zirkuläres Bauen wird nie alleine funktionieren.

00:37:23: Es braucht einen Auftraggeber, der das irgendwo auch einfordert und auch bereit ist dafür diese Leistung des Architekten auch finanziell abzugelten und zu honorieren.

00:37:32: weil man muss sich ja mehr Gedanken machen als... wenn man einfach Schema F abspult, um es mal so etwas zugespitzt auszudrücken.

00:37:41: Und ich glaube da braucht man eine Bauherrschaft die den Mehrwert sieht und das auch einfordert, die vielleicht auch sagt Ich will auch ne Ressourcendokumentation haben.

00:37:50: Ich brauche natürlich aufgeschlossene und kompetente Planner Architektin Fachplaner, die das mit durchfindet.

00:37:55: Ich brauch am Ende aber auch Rückbauunternehmen, die mehr können als abreißen.

00:37:59: Ach

00:37:59: guck mal!

00:38:00: Die hab' ich ganz vergessen.

00:38:01: Ja,

00:38:01: die brauchen Demontage-Unternehmen.

00:38:04: Verband Nord ist zum Beispiel auch beim Adaster im Netzwerk und hat unsere letzte Veranstaltung mit uns gemeinsam durchgeführt, weil fand seinen Intro bei seinem Vortrag schön, er gesagt hat.

00:38:16: Wir sind immer die Ersten auf der Baustelle wenn es um Abbruch oder Abriss geht aber die letzten die irgendwelche Informationen kriegen und natürlich brauchen sie auch vorab ja die hätten auch gerne Gebäuderessourcen passen Informationen zur Materialität unser Demontierbarkeit Und die werden sich wahrscheinlich auch transformieren dahin dass sie eben nicht mehr in Anführungszeichen nur abreißen und die Stoffströme wegsteuern, sondern dass sie auch demontieren, sortieren an Hersteller-Stoffstrüme vermitteln.

00:38:44: Und natürlich werden wir immer einen gewissen Teil haben, der weiterhin die geregelten Prozesse der Verwertung und Entsorgung geht.

00:38:52: Wir brauchen dieses ganze Ökosystem um hier voranzukommen – ich glaube darin steckt auch die Komplexität!

00:38:59: Es ist nicht nur einer, der sich committen muss Ich will das, sondern wir brauchen ganz viele die dieses Ziel ansteuern damit es gelingen kann.

00:39:10: Ja ja, da stimmt!

00:39:12: Da finden wir wieder Teamwork.

00:39:18: Ja ich meine irgendwo müssen wir mal anfangen und das heißt jetzt nicht dass alles komplett zirkulär sofort sein muss.

00:39:25: Ich finde wenn wir jetzt Schritt für Schritt uns daran gewöhnen ist es immer schon besser als es jetzt ist.

00:39:32: Also wir müssen ja dann auch erst, weil das ganze Leben ist ja auch so ein Lernprozess.

00:39:40: Die Baubranche hat immer aus den Jahrzehnten davor gelernt

00:39:45: etc.,

00:39:46: also wie jetzt zum Beispiel mit dem Asbest damals wurde alles mit zugeklassert und dann hoch ist.

00:39:52: krebserregend habe ich jetzt ganz tolles Beispiel genannt.

00:39:59: Aber das sind natürlich dann wieder so Lernprozesse, wo man auch immer mal wieder sehen wird.

00:40:05: Ist das jetzt zu viel oder ist es noch zu wenig?

00:40:09: Wie dokumentiere ich das am besten?

00:40:11: Ich meine bei uns Architekten und Architektinnen ist es ja generell so, wenn man Objektüberwachung macht... Wir sind schon angehalten sehr viel zu dokumentieren!

00:40:21: Man kriegt es gar nicht immer so hin sitzt oft immer so am Ranz und nach dem Motto kommen bei so einem Neunzig Prozent der Bauvorhaben geht es gut.

00:40:31: Aber wenn man dann da irgendwie so Prozesse integriert, was so automatisch mitläuft?

00:40:36: Und da wird ja auch KI dann gut mithelfen können, dass der dann hinterher quasi aus den CAD-Programmen oder aus der Ausschreibungssoftware sich das rauszieht... Was für ein Material ist da drin?

00:40:50: Das muss ja jetzt gar nicht so gruselig aufwendig werden.

00:40:53: Also ich denke mal, dass da gibt es bestimmt schon ganz viel und da wird's auch noch ganz viele weitere tolle Tools geben die uns da die Arbeit einfach erleichtern.

00:41:03: Genauso ist es auch, also das da soll auch gar nicht isoliert als noch eine Aufgabe und Top gedacht werden.

00:41:08: Sondern in der Excel-Liste einen Bauteilkatalog oder ein BIM Modell.

00:41:13: wir arbeiten auch an der Schnittstelle zur Autokart.

00:41:16: ich glaube die wird jetzt dann auch bald veröffentlicht.

00:41:19: Oder ist jetzt gerade in der Veröffentlichungsphase oder Testphase Genau Also zu diesen Systemen auch Schnittstellen zu haben.

00:41:26: Dann soll der Datenimport natürlich möglichst automatisiert sein.

00:41:30: Bei Matching hilft bei uns jetzt auch schon auch bei den Herstellern, wenn sie ihre Daten bei uns einlesen.

00:41:36: Es gibt natürlich jetzt auch schon automatische Unterstützung, dass man da nicht alles wieder einzeln eintragen muss und ich denke das ist auch ein Hebel.

00:41:44: Also mir keiner will ja noch mehr Dokumentation und schon gar nicht um einen Selbstzweck zu erfüllen aber etwas, das sich gut angeliedert an die bestehenden Strukturen und nicht den riesen Mehraufwand im Hier-und-Jetzt verursacht.

00:41:59: Aber dafür einen großen Benefit über den Lebenszyklus um besonders am Ende hat sollte man schon mitdenken denn wir werden ja als gesamte Gesellschaft die Konsequenzen dessen tragen.

00:42:10: und wir wissen die Bauwirtschaft ist für vierzig Prozent des CO² Ausstoßes und für sechzig Prozent der Abfallaufgaben oder rund sechszig Prozent das Abfall aufkommen zwar antwortlich Und das werden wir uns einfach dauerhaft nicht leisten können.

00:42:23: Und jedes Gebäude, was heute gebaut wird, wird dazu beitragen wie groß die gesellschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Kosten dann am Ende ausfallen.

00:42:34: Solange es in einem vertretbaren Rahmen bleibt glaube ich ist das ein sehr guter Invest in die Zukunft.

00:42:42: ganz viele, die da mitmachen.

00:42:44: Man müsste das eigentlich schon in der Ausbildung verankern.

00:42:47: ja also jeder sollte überhaupt schon auch wissen warum ist es wichtig?

00:42:52: wie funktioniert zirkuläres bauen?

00:42:54: was gibt's eigentlich alle schon?

00:42:55: Also das sollte ja eigentlich schon Standard sein, zwanzig sechsundzwanzig dass das auch junge Bauingenieurinnen Architekten mit an die Hand gegeben bekommen und dass das dann natürlich auch genau diesen Effekt entfaltet den du beschrieben hast.

00:43:09: wir schnipsen ja nicht heute zirkulär.

00:43:12: So funktioniert Transformation nie, nie und nimmer.

00:43:16: Aber wenn wir alle aus dieser Folge hier einen guten Gedanken mitnehmen und den in unser Arbeitsleben tragen... Wenn

00:43:22: es ein Bauteil ist!

00:43:25: Dann sind wir schon wieder einen Schritt weiter.

00:43:27: und also ich finde solche Gedanken Die reifen ja auch über so eine gewisse Zeit immer.

00:43:33: Also man hat irgendwann einen ersten Kontakt mit der Thematik und versteht vielleicht schon mal, okay da haben wir wirklich was, woran wir arbeiten können?

00:43:42: Und natürlich arbeitet man deswegen nicht morgen anders als gestern.

00:43:45: aber über die Zeit glaube ich baut sich das einfach auf und verändern sich Strukturen und es ist sicherlich ein sehr langer manchmal auch CAEA-Prozess.

00:43:55: Aber ich würde sagen, da müssen wir durch Es gibt keinen Entkommen.

00:43:59: Genau, das waren ganz tolle Schlussworte Isabel.

00:44:04: Ich jetzt nicht besser zusammenfassen können!

00:44:06: Ja vielen lieben Dank.

00:44:08: wenn ihr euch in die Stimme von Isabel verliebt habt dann habe ich ganz gute Neuigkeiten für euch und zwar gibt es ja ihren Podcast tiefgründig was wir jetzt gerade auch schon am Anfang erwähnt haben überall dort wo es Podcasts gibt?

00:44:24: Nicht

00:44:24: wahr?!

00:44:25: Genau.

00:44:26: Da hast du auch sehr spannende Themen, wir haben ja gerade schon gesagt da geht es mehr um Infrastrukturprojekte und da lohnt es sich auch immer wieder zuzuhören dass du auch viele spannende Gäste die wertvollen Input bringen können und Impulse.

00:44:43: Und genau magst du noch ein bisschen was zu deinem Podcast erzählen?

00:44:48: Ja sehr gerne!

00:44:48: Du hast eigentlich die wichtigsten Themenpunkte schon zusammengefasst.

00:44:52: Infrastruktur Genau.

00:44:54: Also es geht vor allem auch um Nachhaltigkeit und Infrastruktur, denn ich bin ja keine Bauingenieurin also ich werde natürlich niemandem erklären können wie man eine Infrastruktur plant aber wie man sie nachhaltiger gestalten kann.

00:45:06: Und da spreche ich natürlich auch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft, mit Forschungsprojekten, aus der Politik, Aus der Wirtschaft natürlich von jungen Start-ups die innovative Baustoffe entwickeln und das gibt viel zu lernen.

00:45:24: auch für Leute, die jetzt nicht unbedingt immer Brücken- und Tunnel planen.

00:45:28: Sondern vielleicht auch in Quartieren den Weg, den Tiefbau, die Infrastruktur mitentwickeln ist da sicherlich auch was dabei.

00:45:37: Und ja ich lade alle ein, scrollt doch mal durch die Themen durch guckt euch meine Webseite an oder wie gesagt man findet es überall wo es Podcasts gibt.

00:45:45: Genau!

00:45:45: Er ist so mein Herzensthema.

00:45:48: Ich komme ja auf der Nachhaltigkeit.

00:45:50: Ich bin auch mit dieser Idee gestartet, dass ich einfach dachte.

00:45:53: Wenn viel mehr Leute viel mehr darüber wissen was man heute schon alles tun kann dann machen wir alle gemeinsam eine positive Entwicklung in diesem Thema.

00:46:03: und ja damit würde ich mich auch ganz herzlich natürlich noch mal bei dir bedanken liebe Janine das ich hier heute zu Gast sein durfte und über dieses spannende Thema mit ihr sprechen durfte.

00:46:13: Und sollte es von irgendjemanden noch Rückfragen geben meldet euch gerne jederzeit über LinkedIn oder über meine Webseite, wie ihr möchtet.

00:46:21: Und die Kontaktdaten kommen natürlich in die Show Notes damit ihr Isabell auch findet und das da verlinken wir auch genau.

00:46:29: Ja vielen lieben Dank für den wertvollen Austausch habe mich sehr gefreut.

00:46:33: Auch wir haben uns über die Linkedin Bubble kennengelernt.

00:46:36: Wo ist es?

00:46:37: Wie toll doch dass Internet ist!

00:46:41: So ist es, ja.

00:46:41: Also Vernetzung finde ich hilft auch immer und auch da kann man sehr viel voneinander lernen über verschiedene Erfahrungen.

00:46:48: und ich fand auch unseren Austausch so wertvoll und ich habe soviel daraus mitgenommen.

00:46:53: also auch da kanne ich nur jeden ermutigen solche Netzwerke wirklich zu nutzen sich zu vernetzen.

00:46:59: Und die liebe Nele hab' ich auch über LinkedIn erst kennengelernt

00:47:02: Die hat uns ja connectet.

00:47:04: Genau Nele hat uns gebracht Ja So ergibt

00:47:07: immer einstes andere macht alle mit.

00:47:11: Ja, prima.

00:47:11: Vielen Dank, dass ihr wieder zugehört habt!

00:47:14: Ich freue mich wenn Ihr Kittybob-Bauinfotainment abonniert.

00:47:19: Isabel freut sich wenn ihr tiefgründig abonniert und wenn euch unsere Podcast gefallen dann freuen wir uns natürlich auch über eine fünf Sterne Bewertung weil das macht nämlich immer den Unterschied ob man auch schnell angezeigt wird oder nicht wenn jemand durch seinen Podcast Feed klickt.

00:47:40: Daher freuen wir uns auf eure Unterstützung, weil wir das alles hier überwiegend mit unserem Herz machen.

00:47:46: Geht sehr viel Zeit rein was man natürlich auch gerne geben.

00:47:50: von daher teilt den Podcast mit allen genau wo ihr meint dass die auch etwas rausziehen können.

00:47:57: in diesem Sinne lasst uns doch einfach mal versuchen Jeder, genau jeder der jetzt zugehört hat, der auch Architektur schaffender ist.

00:48:06: Lasst uns doch mal versuchen bei unserem aktuellen Projekt ein Bauteil schonmal zu nehmen was wir zirkulär bauen damit es doch schon mal an Anfang gegeben und am Ende wird alles gut.

00:48:16: eure Kitty Bob!

00:48:28: Kitty Bob Bauinfotainment, der Podcast ist eine Eigenproduktion von Architektin, Diplom- Ingenieurin Jeanine Kohnen.