KITTYBOB Bauinfotainment - der Podcast

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Transkript

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00:00:05: Hi, mein Name ist Janine und ich bin Architektin.

00:00:11: Ob du zu Bauherrschaft gehörst oder beruflich aus der Baubrunge kommst, mein informativer und unterhaltsamer Podcast bietet dir faszinierende Themen und fesselnde Gespräche mit interessanten Gästen aus der Bauwelt!

00:00:26: Hier bekommst Du exklusives Expertinnenwissen für Dein Projekt Eigenheim und erlebst die ein- oder andere skurrile Baugeschichte.

00:00:35: Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Zuhören.

00:00:39: Willkommen bei Kittybob Bau Infotainment, heute wird's familiär und strategisch und auch ein bisschen philosophisch.

00:00:47: Denn wir sprechen über einen Thema das im Handwerk oft selbstverständlich klingt und in Wahrheit hochkomplex ist – und zwar Unternehmensnachfolge!

00:00:57: Die Söhne oder die Töchter machen da schon die Übernehmen halt, wenn das so einfach wäre... Ich sitze heute mit Niklas und Frederik Köhler von Köhlar Fußbodenbau aus meinem Stammhandwerker-Netzwerk zusammen.

00:01:12: Zwei Cousins, zwei Gewerke eine lange Familiengeschichte Denn seit neunzehnundneinfünfzig bringt ihre Familie Estrich und Bodenbelege unter die Füße.

00:01:24: Und jetzt steht der Generationenwechsel an Aber nicht nach dem Motto, so Jungs hier sind die Schlüssel.

00:01:30: Macht mal!

00:01:31: Sondern mit Workshops, Rollenklärung, Codex und ganz viel Auseinandersetzung.

00:01:38: Wir sprechen darüber warum Estrich und Oberboden damals bewusst in einem Betrieb gebündelt wurden welche Chancen aber auch Herausforderungen diese Konstellation mit sich bringt Und was es eigentlich bedeutet gleichzeitig Sohn Unternehmer und Gesellschaft ein Betrieb zu sein.

00:01:56: Eine Folge über Verantwortung, Werte, Führung und Augenhöhe.

00:02:02: Und darüber wie man als Familie nicht nur einen Betrieb übernimmt sondern eine Haltung weiter trägt.

00:02:08: Also jetzt starten wir rein in die Folge.

00:02:10: Die Einleitung war lang genug.

00:02:12: Wir werden jetzt nämlich ganz schön bultend ständig im besten Sinne des Wortes Hi Niklas!

00:02:19: Hi Janin!

00:02:19: Hi Frederik!

00:02:21: Ich freue mich dass ihr da seid.

00:02:22: stellt euch doch mal kurz vor.

00:02:24: Ja, danke für die Einladung.

00:02:26: Ich bin Niklas Köhler, ich bin der Jahre alt und es sich legermeisterbetriebswirt des Sandwerks.

00:02:33: Wie du schon richtig eingeleitet hast.

00:02:36: mit Frederik zusammen werde ich perspektive stehen das Unternehmen weiterführen wollen.

00:02:44: Sehr schön!

00:02:45: Jetzt hast du mir schon viel vor weggenommen.

00:02:48: Frederik Köhlar auch als Paketlegermeister auch betriebswert.

00:02:54: Wir wollen das Ganze mal weiterführen.

00:02:57: Sehr schön, also Cousins und auch noch Gleichalter.

00:03:00: Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

00:03:03: Uns trennen ganze acht

00:03:04: Tage.

00:03:04: Echt jetzt?

00:03:05: Ja dementsprechend ist unsere bisherige Vita tatsächlich relativ ähnlich.

00:03:10: Also von Kindergarten, Grundschule und jetzt auch in der Afrikanische Schule.

00:03:16: Das hat sich eigentlich so durchgezogen... Ausbildung und Meister dann mal getrennt, Betriebswirt aber auch wieder zusammengemacht.

00:03:24: Also passt!

00:03:26: Cool es sollte einfach so sein?

00:03:29: Wie Brüder.

00:03:31: Genau wie Brüda sehr schön.

00:03:33: Ja war euch denn schon früh klar dass ihr irgendwann mal übernehmen wollt?

00:03:37: oder ist das irgendwie gewachsen?

00:03:39: also

00:03:40: ich kann wenn ich mich zurück erinnere eigentlich an die Ferienzeit.

00:03:45: mit elf zwölf sind wir immer mit auf die Baustellen gegangen

00:03:49: und

00:03:50: haben dann wirklich sechs Wochen Sommerferien durchmalocht.

00:03:53: Das hat auch Spaß gemacht, das hat sich dann schon so ergeben also aus total freien Stücken heraus.

00:04:01: Es war früh klar doch finde ich schon

00:04:04: schön.

00:04:05: Ja, wir haben jetzt bei uns natürlich auch in einem Dorf die unmittelbare Nähe zum Betrieb vom Wohnhaus her.

00:04:11: Dementsprechend ja der Opa damals schon im Stablöbern Hof gefahren, da durften wir dann als Enkelkinder mitfahren und dementsprechend war auch relativ schnell klar dass man irgendwas mit den Händen, irgendwas Praktisches machen will Bei mir, wie auch beim Frederick genauso.

00:04:28: Dass unsere Väter uns dann schon als kleine Kinder mal mit auf die Baustelle zum Angucken, zum Kunden mitgenommen haben und dementsprechend hatte man relativ schnell schon einen Bezug dazu was uns natürlich extrem geholfen hat Auch für die weitere berufliche Ausbildung weil man einfach schon ja ein größeren Horizont hatte.

00:04:44: Wie ich sag Mal Ja gleichaltriger Die auch die Ausbildung gemacht haben

00:04:48: Genau, man hat sofort so'n Bezug.

00:04:50: Dazu war Ich erinnere mich noch an Sohn Unternehmer treffen.

00:04:54: Das hatten wir im Vorgespräch schon überlegt.

00:04:56: Zwei achtzehn, zwei siebzehn irgendwie so muss das gewesen sein und da weiß ich noch... Da wart ihr auch mit dabei?

00:05:03: Und da hatten eure Väter euch dann schon so vorgestellt als Nachfolge.

00:05:06: und da habe ich noch zu meinem damaligen Chef gesagt wie krass ist das denn?

00:05:10: ich krieg so diesen Wechsel jetzt halt auch mit weil Ich bin ja zwei Zehen fertig geworden im Studium.

00:05:16: Und ich kenne auch Eurge Veta von den ganzen Baustellen und deswegen verbinde ich auch so viel mit euch, weil ich mich da so drauf freue!

00:05:25: Wir brauchen ja gute Handwerker, gute Firmen... ...und ich muss ja auch noch mindestens fünf, zwanzig Jahre durchhalten.

00:05:31: Deswegen bin ich froh, dass ihr achtundzwanzig seid, dass ich noch lange was vor euch habe auf dem Baustell.

00:05:37: So soll es sein, so wollen wir unsere bisherigen... Kunden, die unsere Eltern, unsere Großeltern ja auch irgendwo über Generationen weg schon aufgebaut haben.

00:05:45: So möchten wir sie natürlich auch in Zukunft weiterhin betreuen können.

00:05:48: Sehr schön!

00:05:49: Ja dann gehen wir mal in unsere Fragen rein.

00:05:52: ich habe ja schon in der Einleitung gesagt Unternehmensnachfolge ist jetzt kein Selbstläufer also das ist nicht selbstverständlich.

00:06:01: Ihr hattet gesagt, dass bei euch so zwanzig-einzwanzig der offizielle Startschuss war und ihr habt da einen Nachfolgeworkshop gemacht.

00:06:11: Was hat es denn damit sich auf?

00:06:13: Also genau was hat das mit sich auf sich?

00:06:16: So rum oder haben wir's jetzt?

00:06:18: Wie seid ihr auf die Idee zum Workshop gekommen?

00:06:22: Wir hatten eigentlich das Gefühl, dass wir uns einfach mal zusammensetzen... Ein bisschen Brainstorm, wie geht's in Zukunft weiter?

00:06:30: Wie stellen wir uns auf.

00:06:32: Wir hatten immer schon die Abteilung Bohnenbelach und Estrich aber es war nie so in Stein gemeißelt.

00:06:40: wann wird übergeben wie wird über geben?

00:06:42: und da haben wir uns dann externe Hilfe gesucht und haben für uns erst mal ein paar Leitplanken will ich mal sagen festgelegt.

00:06:50: wie gehen wir in die Zukunft rein?

00:06:54: Was sind die Ideen der Väter, der jetzigen Geschäftsführer oder Gesellschaft da und wie könnten die Ideien der nachfolgenden Generation aussehen?

00:07:02: Wie soll der Betrieb in Zukunft aussehen?

00:07:04: einfach mal auch ja um so ein paar Visionen für die nächsten paar Jahre zu stecken.

00:07:09: Und das hat bisher immer ganz gut geklappt dass man einfach sowohl die bewährten Gedanken, die ich sage mal auch die Erfahrung mit den guten wir auch schlechten Zeiten auf dem Baustellen wie gehe ich mit Krisen um ob es jetzt in den letzten fünf Jahren Corona oder andere Dinge waren.

00:07:26: und ich sage mal da können wir natürlich nur von Glück sprechen, dass wir ja die beiden Erfahrenden dauerhaft an der Seite haben.

00:07:34: Ja sehr schön!

00:07:36: Wichtig ist auch immer wenn es um so ein Familienbetrieb geht oder generell in einem Unternehmen das man ja die Rollen geklärt hat.

00:07:43: So bei euch kommen jetzt in einer Person gleich unterschiedliche Rollen zusammen also das heißt ihr habt Unternehmer- und Geschäftsführer als Rolle Dann ist man auch gleichzeitig Eigentümer und eure Väter sind.

00:07:59: Also Familienväter, Cousins... Wann habt ihr gemerkt dass das so unterschiedliche Rollen sind?

00:08:06: Fühlt sich das irgendwie widersprüchlich an oder wie ist das so?

00:08:12: Also aufgrund dessen, dass wir diese Workshops auch ja seit zwanzig-einzwanzig in regelmäßigen Abständen dann machen sowohl Ja, unsere beiden Väter sprechen mit dem Coach.

00:08:24: Wir sprechen mit den Coaches.

00:08:26: Damit spricht man einfach die unterschiedlichen Themen und die unterschiedliche Sichtweisen.

00:08:30: So haben wir natürlich auch frühzeitig jetzt schon die Möglichkeit gehabt.

00:08:35: Anfallende Themen zu besprechen, das heißt die kommen nicht plötzlich und die kommen unerwartet.

00:08:39: Man muss sich im Alltagsstress relativ kurzfristig mit in Verbindung setzen und führt im schlimmsten Falle zu irgendwelchen Auseinandersetzungen.

00:08:47: Da haben wir wirklich den Vorteil dass man da einfach sich vorher diese Leitplanken gesteckt hat.

00:08:52: wie geht man in manchen Fällen um?

00:08:54: Und der Vorteil, den wir beiden tatsächlich jetzt sehr stark genießen ist, dass wir von beiden Seiten eine absolute Rückendeckung haben.

00:09:01: Das heißt das Vertrauen ist da und wenn wir auf einer Baustelle fahren oder auch wenn betrieblich irgendwelche Entscheidungen getroffen werden müssen dann können wir uns im Viererteam absolut aufeinander verlassen und können das mit einem guten Gewissen vereinbaren, wenn wir diese Entscheidung getroffen haben.

00:09:17: In den meisten Fällen, weil wir kurze Wege haben sprechen wir sowieso über ganz viele Dinge.

00:09:21: Aber diese Offenheit und Transparenz und das Vertrauen ist ganz wichtig

00:09:26: Also, dass ihr dann auch wirklich sofort offen miteinander kommunizieren könnt.

00:09:31: Auch sofort wisst wie hat der andere das gemeint?

00:09:34: Weil es gibt ja auch manchmal Konfliktsituationen Das kennen wir hier alle wo's einfach wichtig ist Dass man dann auch über seinen Schatten springt und sagt habe ich das jetzt richtig verstanden?

00:09:44: das ist so bei mir angekommen weil wenn man das ja in sich rein trägt das sind ja so Sachen die brodeln dann und dann auf einmal boom das kennen wir ja alle von zwischenmenschlichen Beziehung.

00:09:55: Das ist eigentlich so für uns.

00:09:56: der Hauptpunkt, wo wir gesagt haben da, daran sollte es und dürfte es nicht scheitern.

00:10:00: Dass man einfach nicht vernünftig und gut miteinander kommuniziert.

00:10:03: Und dementsprechend sind wir da wirklich über die bisherigen Leitplanken und über die bislang Gespräche echt happy, dass sie auch geführt wurden.

00:10:11: Dass das jetzt nicht immer nur unter irgendeinem Deckmantel gehalten wurde und alles ist irgendwo in stillschweigen.

00:10:16: Am Ende des Tages hat jeder irgendwie ein ungutes Gefühl weil er nicht weiß wie denkt gerade der andere darüber oder wie stehe ich grade selber überhaupt?

00:10:25: Und wie ist das so?

00:10:26: Also ich komme jetzt nicht aus dem Familienbetrieb, aber wenn man dann den Mitgeschäftsführer oder eine Zeit lang waren das ja auch eure Chefs.

00:10:36: Wenn das gleichzeitig der Vater ist,

00:10:38: kann man es abtrennen... Ja, ich würde das gar nicht so differenziert sehen dadurch dass wir relativ flache Hierarchien haben.

00:10:46: bei uns Ist es eher familiär gehalten?

00:10:49: Da ist keiner Geschäftsführer und deswegen eine Ebene höher.

00:10:53: Die haben uns echt immer fair mitgenommen, wie Niklas gerade schon sagte wir durften Entscheidungen selber treffen und da stand die dann auch voll hinter.

00:11:00: Egal ob wir jetzt Geschäftszürer auf dem Papier stehen hatten oder nicht.

00:11:03: also das war echt auf einer Augenhöhe alles.

00:11:07: Das ist echt cool auch dann.

00:11:09: Sehr schön!

00:11:09: Gab's denn schon in den letzten Jahren Momente wo ihr so anders entschieden habt als eure Väter?

00:11:15: Ja, durchaus gerade alles was so ein bisschen in die modernen Techniken, in moderne Maschinen und da in andere Arbeitsweisen geht.

00:11:24: Oder wir machen

00:11:24: jetzt mal einen Podcast?

00:11:25: Wir machen jetzt einmal ein Podcast hatten wir eingehen ja ist die Generation vor uns da etwas anders gepolt die sagen okay wir haben eine andere Medien erreicht in den früheren Jahren aber... Obwohl

00:11:36: die liken auch immer mein WhatsApp-Status wenn folgen kommt!

00:11:41: Nein also Klar, man die anderen Entscheidungen, die man dann aber auch ich sage mal wir jetzt in jungen Jahren dann teilweise auch auf dem Baustellenattakt treffen müssen.

00:11:50: Dann sind sie getroffen und wenn jetzt einmal daraus resultiert das vielleicht irgendwo doch nicht alles zu hundertprozentig ist, dann ist es aber auch kein Beimbruch.

00:12:00: also dann wird uns da jetzt nicht vorgeworfen okay weil meisten Dinge auf den Baustellern sind ja dann doch immer schon irgendwo mit Geld verbunden.

00:12:06: Das muss man ganz klar sagen und das ist ein Lernprozess.

00:12:11: Aber man kann ja auch nicht einen ganzen Tag dauerhaft am Telefon hängen und immer nur nach Rat fragen, sondern irgendwann muss man Entscheidungen treffen.

00:12:17: Und die werden halt meistens spontan getroffen.

00:12:19: Ja, und das kenne ich ja jetzt selber bei mir.

00:12:22: Klar, jetzt bin ich eine One-Woman-Show aber man wächst ja auch wenn man den Mut hat selber Entscheidungen zu treffen.

00:12:28: Klar es gibt so Phasen wo man sich lieber nochmal absichert, aber dass ist für die eigene Entwicklung so unheimlich wichtig.

00:12:36: oder selbst wenn man dann merkt okay das war vielleicht die falsche Aber trotzdem kann man ja raus wieder lernen und merkt halt dann einfach, man wächst einfach dran.

00:12:48: Selbst wenn mal irgendwie falsche Entscheidungen getroffen werden die reißen uns nicht den Kopf ab ganz im Gegenteil wir sitzen uns zusammen und gucken dass wir da gemeinsam eine Lösung erarbeiten und das hat immer wunderbar geklappt.

00:12:59: bis jetzt

00:13:00: Im Rahmen des Workshops habt ihr ja auch ein Köhler-Codex formuliert, wo es auch so darum ging.

00:13:08: Wie versteht ihr alle?

00:13:10: Wie interpretiert ihr für euch Führung?

00:13:14: Warum war euch das mit dem Codex so wichtig und könnt ihr mal anreißen, welche Grundsätze ihr da formuliert habt?

00:13:22: Also für uns war einfach wichtig die... Vorgeneration, die jetzigen Geschäftsführer haben ja schon auch in der Belegschaft einen gewissen Führungsgrundsatz.

00:13:32: Ob der jetzt offen ausgesprochen ist oder nicht aber die Mitarbeiter, die bisher da sind wissen ganz genau wo so bei Günther und bei Georg dran sind wie das zu Hause im privaten auch ist.

00:13:41: wenn man die eine Entscheidung getroffen haben will geht man vielleicht eher zu dem ein als zum anderen.

00:13:46: Aber vom Grundsatz war es uns einfach wichtig dass kein Bruch reinkommen.

00:13:50: Dass da jetzt irgendwo ein Cut ist, dass die Belegschaft merkt oder sind zwei junge Leute und sie sind nicht mehr nahbar oder die treffen vom Grundsatz ja ganz andere Entscheidungen.

00:13:59: deswegen haben wir einfach mal diesen Kölner Codex aufgelegt wo wir einfach Dinge reingeschrieben haben was uns grundlegend wichtig ist woran wir in den nächsten Jahren weiter noch arbeiten wollen was wir aber auch in dem Sinne von den Mitarbeitern aber uns vorstellen und wünschen also gewisse Leistungsbereitschaften, dass da Entscheidungen mit den Mitarbeitern getroffen werden.

00:14:22: Dass wir grundsätzlich auch neue Techniken ausprobieren wollen und dass wir weiterhin fortschrittlich sein wollen.

00:14:28: Dass die bisherigen Leistung von sowohl unseren Großeltern wie auch von unseren Eltern auch absolut honoriert und toleriert werden und auch dementsprechend uns immer tatsächlich auf dem Boden der Tatsachen wieder zurück holt.

00:14:41: weil man ist einfach so im Alltag Stress dann Ja, eingespannt dass man sich solche Dinge einfach immer mal wieder hervorrufen

00:14:49: sollte.

00:14:50: Ja weil wir schalten alle immer so schnell auf Autopilot und dann ist Rückzug.

00:14:54: irgendwie ist die Zeit die vergeht so schnell und dann fragt man sich mal Moment bin ich noch auf dem richtigen Weg?

00:15:01: also ich mache das tatsächlich selbst bei mir obwohl ich mich ja zum glück mit keinem abstimmen muss.

00:15:06: Mich würdest du auch nie wieder, glaube ich, zurücksozialisiert bekommen in angestellten Verhältnissen.

00:15:12: Aber wo ich mich dann oft echt frage, so mindestens einmal im Quartal bin ich noch auf der Spur?

00:15:17: Was habe ich gelernt?

00:15:18: Wo kann ich mich verbessern?

00:15:19: Was ist gut gelaufen und was ist schlecht gelaufen?

00:15:23: Ist meine Vision passt die noch oder steuere ich sie doch mal wieder anders an oder sind es gar nicht mehr meine Ziele?

00:15:31: Ich hab für mich als ich Kohnenarchitektur gegründet habe ich mir auch Werte formuliert, wo ich dann so wusste dafür stehe ich und auch nur mit den Menschen die diese Werte haben möchte ich zusammenarbeiten.

00:15:44: also das gilt für die Bauherrschaft als auch für die Handwerksbetriebe.

00:15:48: Ja definitiv wichtig weil ja dafür haben wir alle einfach Zu viel Zeit, die wir darin investieren in die Arbeit reinstecken.

00:15:58: Die uns auch Spaß macht und man auch gerne da reinsteckt.

00:16:01: nur es gibt natürlich immer Themen, die ja auch mal nicht ganz so schön sind.

00:16:06: mit denen muss man sich auch beschäftigen.

00:16:08: aber deswegen war es uns einfach wichtig dass man da einfach eine gewisse struktur drin hat.

00:16:13: gerade wenn dann so themen hochkochen ist es wichtig das man vielleicht auch mal aufgeschrieben hat dass man weiß wo steht man hat sie im gedechnis abgespeichert und man geht vernünftig damit um.

00:16:24: Sehr schön.

00:16:25: Ihr hattet das gerade auch schon gesagt mit Führung auf Augenhöhe, wie zeigt sich das bei euch im Alltag?

00:16:31: Also Baustelle, Büro so untereinander... Also ihr sagtet, ihr bindet die Mitarbeitenden halt auch gut ein?

00:16:42: Die Baustellen sind ja dynamisch.

00:16:45: Von zehn Bauställen sind es zehn unterschiedliche Situationen.

00:16:48: also wenn's jetzt nicht gerade der standardmäßige Fußbodenaufbau im Neubau ist dann hat man auf jeder Baustelle andere Gegebenheiten und dementsprechend muss man mit den Mitarbeitern die vor Ort die Baustell durchführen immer irgendwo im Austausch bleiben das heißt situative Entscheidungen weiter vor Ort treffen muss.

00:17:08: Klar geht heutzutage mit dem Telefon alles etwas einfacher, aber da muss man sich natürlich auch auf die Entscheidung der Jungs... vollstens Vertrauen geben und das funktioniert bisher eigentlich immer sehr gut, wenn irgendwelche ganz kritischen Situationen sind dann rufen die Jungs durch.

00:17:22: Dann kriegt man solche Gespräche aber auch relativ gut gelöst indem man einfach mal fragt okay was würdest du entscheiden wie wäre dein Lösungsansatz?

00:17:29: Und dann kommt man da auch meistens zum richtigen Ziel klar man muss gewisse Dinge mit den Bauern oder mit den Planern und Architekten dann noch abstimmen.

00:17:37: aber auch so wenn jetzt irgendwelchen anderen maschinen technischen Fragen sind welche Maschine könntet ihr noch gebrauchen?

00:17:45: oder wir haben auf einer Messe eine neue Maschine entdeckt, wie sieht das aus?

00:17:48: Könnten wir das hier im Betrieb etablieren?

00:17:51: und da passen die eigentlich alle immer gut mit in die Entscheidung rein.

00:17:56: Sehr schön!

00:17:56: Also das heißt dadurch schafft er ja auch Loyalität im Handwerk also auch untereinander und mit allen am Projekt beteiligten.

00:18:03: Ja

00:18:04: es ist auch wenn wir in die Tagesplanung gehen Geht es häufig darum, wie lange brauchst du noch?

00:18:10: Wie teilst du das selber ein?

00:18:11: Wir haben auch hier eine Baustellie, müssen wir fertig machen.

00:18:13: Dann überlässt man den schon mal so ein bisschen auf das Händchen immer mit Bedacht aber dass sie sich das ein bisschen selber einteilen können.

00:18:21: Ja so bleibt natürlich auch die Motivation oben Weil Fachkräftemangel ist ja auch ein ganz großes Wort, wo man natürlich dann auch drüber nachdenkt.

00:18:30: Wie bin ich meine Mitarbeitenden?

00:18:32: Wie fühlen die sich wohl?

00:18:34: Das ist auch ein harter Job.

00:18:36: also Estrichleger, Paketleger Oberböden.

00:18:41: Grad Oberbönn kommen mit am Ende von Baustellen.

00:18:44: Ihr werdet immer gekniffen!

00:18:48: Also klar, weil dann sind irgendwie Termine fix und dann ja seht zu.

00:18:54: Und passt jetzt vielleicht in dem Zusammenhang auch wenn ich jetzt so ein bisschen abschweife.

00:18:59: aber da habe ich mich letztens auch wieder mit Handwerkern drüber unterhalten.

00:19:04: für eine Bauherrschaft also ich gehe jetzt mal privat Endverbraucher aus ist ja diese Baustelle, dieses Projekt einmalig.

00:19:12: Das größte in ihrem Leben.

00:19:13: ganz aufregend wissen nicht wie das alles so wird.

00:19:15: Wissen nicht wirklich was ist schlimm?

00:19:17: Was ist nicht schlimm?

00:19:19: So und da nimmt man schon immer diesen Stress so automatisch mit auf aber... Gefährliche für uns ist ja, wir haben immer so Dauerstresssituationen.

00:19:30: Weil dann hast du die einen fertiggestellt?

00:19:34: Dann rutscht du sofort bei dem anderen rein!

00:19:36: Also ich hab noch als Architektin so halbwegs Puffer dazwischen weil ich nicht von einer Baustelle in die nächste Hetze war jetzt angestellter anders.

00:19:44: aber ihr habt wirklich die ganze Zeit Dauerfeuer.

00:19:48: also das muss man sich mal vorstellen.

00:19:50: Das ist ja nicht dass ihr da zwischendurch atmen könnt Dann hast du den Eingeretteter, schreibt der Nächste.

00:19:56: Das ist so die Kundschaft.

00:19:59: Jeder fordert für sich natürlich auch die bestmögliche Umsetzungszeit.

00:20:05: Vom Grundsatz ja unser Gedankengang, nur in gewissen Teilen muss man dann natürlich auch mal ausbremsen.

00:20:11: Das ist zwar nicht immer der gewünschte Weg aber unsere Jungs, unsere Monteure können nicht immer nur im Dauerstrom laufen.

00:20:20: das heißt man muss sich auch schon gewisse Pufferzeiten einbauen können und dann einfach zu sagen okay jetzt fahren die Jungs heute Nachmittag nicht mehr dahin sondern machen halt nach sieben Stunden schon Schluss, weil sie dann halt einfach ja vielleicht ab morgen wieder produktiver sind.

00:20:35: Bevor Sie da jetzt noch irgendwo durch die Gegend fahren das ist dann hinterher auch nicht mehr wirtschaftlich.

00:20:38: Ja

00:20:39: gerade die Kommunikation mit dem Endkunden ist dann besonders wichtig dass man ihm vielleicht erklärt passen sie auf wir kommen heute nicht mehr fangen nicht an wir haben morgen neue Energie Wir haben den richtigen Mann an der Ort und Stelle Und wenn man die so ein bisschen mitnimmt Dann kriegt man diese Stresssituation auch bewältigt.

00:20:55: also das funktioniert schon.

00:20:57: Also da ist das ja eher selten, dass dann einer kein Verständnis hat.

00:21:01: Wichtig ist immer, dass sie informiert sind und es geht so auch.

00:21:07: Aber was du schon sagst man muss sich aber trotzdem halt trauen und zu sagen heute wird nichts mehr Leute morgen fresh wieder dabei

00:21:15: ganz genau

00:21:16: wenn man dann so nach zwei drei vier fünf Jahren je nachdem in welcher Bauphase man sich gerade befindet, dann ist die eine Bauphase abgeschlossen.

00:21:24: Dann kommt der Kunde vielleicht zum nächsten Geschoss oder zum Anbau und dann ist es schon immer schön wenn man dann im Nachgang hört okay auf die Firma Köhler konnte man sich damals schon sehr gut verlassen.

00:21:36: die Aussagen die getroffen wurden.

00:21:38: Die haben gepasst und wenn ihr gesagt habt ihr kommt Mittwoch- oder Donnerstag und Mittwoche wart er nicht da.

00:21:43: dann wusste man aber ok ihr kommt am Donnerstag und wenn Ihr sagt ihr seid bis Mittwochs durch dann wart ihr ein bisschen der Folge- und Mittwoch durch.

00:21:50: Dann passte das, man konnte sich darauf verlassen.

00:21:52: da ist es ein schönes Zeichen für uns eine Bestätigung dass wir da einfach gut unterwegs sind.

00:21:59: Jetzt seid ihr beide.

00:21:59: ja auch die junge Generation kommt aus dem Handwerk habt ihr schon immer als Familie mitbekommen.

00:22:07: könnt ihr so absehen oder sagen was ich im Handwerk vielleicht verändern müsste damit junge Leute kommen und bleiben?

00:22:15: gibt's da irgendwie?

00:22:19: Ich sage mal für uns, wir haben natürlich nur die Möglichkeit irgendwo durch Maschinen-Techniken durch auch ich sag mal ja KI oder andere Dinge den Monteuren die Arbeit so leicht wie möglich zu machen.

00:22:31: das heißt Wir sind jetzt mit einem Estrich Roboter unterwegs.

00:22:35: Wir haben da einen Azziroboter uns angeschafft.

00:22:38: dass sie Jungs einfach nicht mehr den ganzen Tag auf dem Knie rutschen, sag ich mal.

00:22:44: Wird Zeit,

00:22:44: dass meine Baustellen fertig werden?

00:22:46: Dass euer Roboter mal kommen

00:22:47: kann.

00:22:49: Ist mit Sicherheit nichts für viele kleine Ecken.

00:22:53: aber gerade wenn man dann auch mal größere Räumlichkeiten hat selbst wenn nicht dem Monteur von einem acht Stunden Arbeitstag wo er wahrscheinlich sonst vier bis fünf Stunden knien würde selbst wenn ich das nur auf die Hälfte runter reduzieren kann dann ist es einfach ich sage mal auf die Lebensdauer oder auf die Arbeitsdauer des Monteurs eine extrem wichtige Zahl, was natürlich auch die Krankentage minimieren soll.

00:23:15: Aber nur mit solchen Sachen kriegt man ja auch den eigenen Betrieb so ein bisschen nach außen interessant gestaltet und das ist für uns immer der Ansatz wo wir gucken dass wir den Jungs das so einfach wie möglich halten.

00:23:27: Ja das zeigt doch die ganze Industrie Reise in Richtung KI und modernere Maschinenparks hingeht.

00:23:34: Beim Oberboden entwickeln die momentan einen Schleifroboter, der wirklich dann den bestehenden Paketboden abschleift.

00:23:43: Ist auch total modern ist noch in den Anfangsschuhen aber die versprechen sich da schon viel von.

00:23:48: Und

00:23:49: das wird die Zukunft zahlen.

00:23:51: Ihr seid ja noch jung ihr kriegt das mit?

00:23:53: Das geht gar nicht

00:23:56: aus!

00:23:57: Ja jetzt kommen wir mal auf eure zwei Gewerke.

00:24:00: Warum diese Kombination in eurem Unternehmen gebündelt wurde?

00:24:05: Was steckt dahinter, wie hat sich das entwickelt, dass ihr Estrich und Bodenbeläge zusammen habt.

00:24:10: Opa hat ganz früh angefangen erst mal nur die Oberböden draufzulegen und hat dann für sich gemerkt es gibt irgendwie keine vernünftigen Unterbölden und hat somit dann ja das Estrich Handwerk in den Betrieb mit aufgenommen.

00:24:27: also Oberböden, die wir im Moment auf Marode und schlechte Untergründe legen war nicht das Beste.

00:24:35: Dementsprechend haben wir uns die Unterböten dann auch selber hergestellt.

00:24:38: So hat sich das entwickelt.

00:24:41: Also da hört man schon so raus was die Vorteile und Nachteile sind weil du hast dann wirklich als Folgegewerk was man ja mit Oberbüden ist weil man ja dann so jetzt ist der Untergrund richtig, was geht ja auch oft um Gewährleistung Haftung wo sind zu Schnittstellen?

00:24:58: und das kann es natürlich viel besser kombinieren.

00:25:02: Ja und ich sage mal für uns ist es natürlich Am schönsten, wenn wir wissen der Estrich ist aus unserem Hause.

00:25:09: Der Oberboden kommt aus unserem Haus und wir versprechen uns natürlich auch von dem Entkunden oder den Architekten eine möglichst stressfreie Übergabe ermöglichen.

00:25:18: Das heißt keine Mecker vom Nachfolge-Gewerk sondern Wendernistaske Mecker bei uns im Hause.

00:25:28: Ja, da wollen wir den Endkunden ja auch irgendwo ein möglichst stressreiches Bauen ermöglichen und das klappt in vielen Fällen sehr gut.

00:25:36: Wir haben eine gute Resonanz dass es gerne angenommen wird.

00:25:40: aber klar wir können nicht auf jeden Estrich dem wir verlegen auch den eigenen Oberboden legen weil dafür sind einfach die Mengen ganz andere.

00:25:48: ich kann natürlich von der Mengenanzahl mehr Estrich machen wie einen Oberbohnen verlegen weil das einfach viel filigraner und sauberer von einer anwärglichen Arbeit ablaufen muss.

00:25:57: Aber klar, da wo es geht versuchen wir's umzusetzen.

00:26:00: Ja

00:26:01: also das heißt die Kombination bleibt auch weil sie sich einfach bewährt hat.

00:26:04: Auf jeden Fall.

00:26:05: Da würde man jetzt auch nicht von abgehen.

00:26:09: Habt ihr so überlegt wo Köhler-Fußbodenbau in zehn Jahren stehen wird?

00:26:14: Habt er da irgendwie eine Vision?

00:26:17: Wir haben jetzt neben der Köhle gerade dabei ein neues Unternehmen zu gründen und wollen Estrich Logistik ein bisschen

00:26:28: umbauen.

00:26:30: Momentan wird alles noch mit der Estrich-Pumpe reingepumpt, das heißt da kommt ein Sattelschlöpperkippen Riesensandhaufen dahin, der wird dann in die Maschine befördert.

00:26:40: Also

00:26:42: bei Zementestrig?

00:26:43: Genau!

00:26:45: Und in Zukunft soll es so sein dass wir eigentlich Silos bei uns stehen haben Sandboxes und es wird mit einem Radlader in einen großen vierzig Tonner geladen Der zur Baustelle fährt.

00:26:55: An der Baustell wird das mechanisch angepumpt und in den Bau befördert.

00:26:59: Das ist schon eine Vision von uns beiden, wo wir richtig Bock drauf haben, umzusetzen.

00:27:05: Bin ich total für ... Ich erinnere mich immer an die Anrufe von deinem Vater.

00:27:10: Grüße gehen raus!

00:27:12: Janin?

00:27:13: Wir können heute nicht kommen.

00:27:15: Der Sandvormgebäude ist leicht angefroren.

00:27:19: Wir können den Zement-Estrich nicht reinbringen.

00:27:21: Das sind die Themen, damit können wir uns natürlich auch selber so ein bisschen diese Problemsituation, ob es Frost oder andere Dinge sind kann man uns da mit ein bisschen vorschützen.

00:27:32: das was natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten ist und wir wollen damit natürlich auch mehrere Dinge erreichen.

00:27:37: Wir wollen eine gewisse Ressourcenschonung beiführen.

00:27:41: Materialien, die wir jetzt irgendwo an die Baustelle abkippen lassen.

00:27:45: Da bleiben logischerweise um es natürlich auch keine Ausfallzeiten für die Monteure herbeizuführen kalkuliert man natürlich immer ein bisschen einen kleinen Schluck mehr ein und damit dann halt nicht zu viele zu viel an Sand oder auch beim Fließestrich, der ich sage mal bisher über den Betonmischer an die Baustelle geliefert wird.

00:28:05: Da bestelle ich natürlich ja auch schon im Vorhinein die Menge und wenn nicht dann im Nachgang an der Baustell aufgrund von Aufmaßdifferenzen oder weil irgendwelche Dinge mit nem Estrich ausgespart werden müssen.

00:28:17: Dann habe ich immer Materialien, die eigentlich schon als Baustoffe vorgefertigt worden sind, die ich dann irgendwie entsorgen muss.

00:28:23: und um auch da einfach diesen Abfall geringer zu halten haben wir uns da wirklich überlegt.

00:28:31: das war damit einen großen Beitrag.

00:28:34: Wir sprechen so von ungefähr zehn bis fünfzehn Prozent Materialeinsparung über Jahr gesehen.

00:28:40: Schon richtig was!

00:28:42: Sehr gut, bin ich dabei.

00:28:45: Dann wollen

00:28:46: wir auch ein bisschen ökologischer werden.

00:28:47: im Moment.

00:28:48: die Pumpen laufen alle auf Dieselmotoren.

00:28:51: Die beiden Mixmobile die wir da im Auge haben die sollen Elektromotoren haben also wirklich über Strom laufen Weil es auch einfach die Zukunft ist.

00:29:00: Man muss immer mehr Agreements eingehen, wenn man gerade öffentliche Bauten macht und ich denke schon dass das in Zukunft sein wird oder nur ein Pluspunkt sein wird bei Ausschreibungen Wenn man sowas anbieten kann.

00:29:12: Es gibt immer mehr das Thema des CO-Zertifikats bei den Baustoffen.

00:29:18: Somit sind wir zumindest am Zahn der Zeit und schauen was die Zukunft da so bringt.

00:29:22: Sehr schön.

00:29:23: Jetzt gehen wir mal auf die Emotionale Ebene.

00:29:27: Warum macht ihr das eigentlich?

00:29:28: Was liebt ihr so an euren Beruf, also was treibt euch so an.

00:29:32: Wer will als erstes?

00:29:33: Also für uns?

00:29:34: oder mal um im Rohbau zu starten wie als Estrich Leger übernehmen den Rohbau?

00:29:40: Und ob es jetzt im Neubau oder beim Altbau ist, die Kunden der Endkunde mit dem Bauen an sich im Berufsumfeld nichts zu tun hat kann sich gewisse Dinge nicht vorstellen.

00:29:51: Genauso geht's dann auch um die Aufbauhöhe des Fußbodens.

00:29:55: Gerade im Neubaub, wenn man so ein Dämpaket inklusive Estrich und Oberboden von ca.

00:30:00: zwanzig bis fünfundzwanzig Zentimeter hat, dann ist es keine Seltenheit dass die Bauern in der Küche stehen und sagen wir können doch gar nicht aus dem Fenster schauen und auf einmal hat man so die Endhöhe.

00:30:13: Viele der Endkunden berichten dann im Nachgang Herr Köhler, jetzt wo er estrich drin ist Jetzt ist so ein Meilenstein, jetzt geht es an den Innenausbau weil unmittelbar nach uns geht der Innenausbaubau weiter Und dann kommt so diese finale Zone wo sich eigentlich jeder Bauherd darauf freut gestalten was schön machen.

00:30:30: Man sieht endlich so einen optischen Fortschritt und das ist einfach schön zu sagen wir haben da einen Beitrag geleistet können mit unserem Gewerk dem Endkunden was Positives mitbringen.

00:30:44: Der Rest an Emotion kommt dann eigentlich erst beim Oberboden.

00:30:48: Abteilung schön!

00:30:49: Das

00:30:49: ist so, wenn wir aus dem Raum gehen oder unsere Arbeiten abgeschlossen haben, dann ist der Kunde zufrieden und er freut sich total dass er einziehen kann und das es schon cool mitzuleben.

00:31:00: Wenn der Kund, wo ich noch Anruf sage alles super gelaufen fühlen uns total wohl.

00:31:05: Der Boden ist genauso wie wir uns ihn vorgestellt haben.

00:31:09: Das ist schon was, was einen antreibt definitiv.

00:31:12: Aber

00:31:12: auch wenn man jetzt unsere Traditionen anguckt unser Opa und unsere Oma die haben das gegründet.

00:31:19: Unsere Eltern haben es richtig groß gemacht aufgebaut.

00:31:25: Das muss weitergeführt werden.

00:31:26: Das ist mal Fakt.

00:31:29: Aber man hört bei euch schon raus, dass ihr das gar nicht so als Druck empfindet, sondern das gehört zu irgendwie dazu.

00:31:37: Also das habt ihr dann schon in eurer DNA wo ihr auch unheimlich dankbar für seid, dass euch so Verleitplanken und so ein tolles Unternehmen zur Verfügung steht was ihr dann in die Zukunft tragen könnt also dass ihr es als ganz große Chance seht.

00:31:52: Und was bedeutet so das Vertrauen eurer Eltern?

00:31:59: Das kann man in dem Sinne gar nicht genug wertschätzen, denn ich glaube wie das dann mit Kindern so ist, natürlich wünscht man sich gewisse Dinge.

00:32:11: Nur dass auch jetzt zwei Personen aus wiederum zwei Familien den gleichen Weg einschlagen und es im Grunde eine nahtlose Übergang stattfinden kann macht die natürlich mächtig stolz geeignet zu sein oder im Funden zu werden.

00:32:32: Und deswegen ist es natürlich so, dass wir im direkten Umfeld da eigentlich schon absolute Rückendeckung haben.

00:32:38: und das Schöne Wir beide sind in unserer jeweiligen Ausbildung gestartet.

00:32:43: Da war unser Opa noch am Leben, der hat das natürlich dann auch noch so ein bisschen mitbekommen.

00:32:48: Das ist natürlich auch ein schönes Zeichen, dass man da weiß okay... Man geht da in die richtige Richtung und unsere Oma wird jetzt in zwei Wochen ein neunzig.

00:32:56: Die nimmt das alles noch live mit und das ist einfach schön weil es weitergeht.

00:33:05: Zum Abschluss habe ich noch drei schnelle Fragen an euch!

00:33:08: Genau.

00:33:09: Ach so eins will ich noch einschieben, Niklas und ich haben auch noch eine Videopodcast-Folge wo wir über Estrich sprechen.

00:33:16: also ne?

00:33:17: Auch ein sehr wichtiges Gewerk die lohnt sich auch anzuhören und dann zu schauen.

00:33:22: Ja also jetzt die drei schnellen Fragen.

00:33:26: Ein Wort das euer Nachfolgeprozess beschreibt

00:33:29: Komplex

00:33:30: Dynamisch

00:33:32: Sehr schön!

00:33:33: Dann was unterschätzen viele an Familienunternehmen

00:33:41: Das da sehr, sehr viele emotionale Dinge hinterhängen

00:33:45: auch

00:33:45: auf familiärer Basis.

00:33:48: Ja ja weil es ist ja Familienbetrieb

00:33:53: Und es ist bei uns auch so, Frederik hat drei Geschwister.

00:33:56: Ich habe zwei Geschwisters.

00:33:58: Das heißt wir sind da ja nicht allein im Boot das heißt es sind da auch noch ganz viele andere die da ja auch dementsprechend von unseren Vätern ja auch die Aufmerksamkeit geschenkt haben sollen.

00:34:08: Alles

00:34:09: Mädels hab ich mir

00:34:10: sagen.

00:34:12: Nein und deswegen ist es halt einfach ein bisschen umfangreicher und ein bisschen emotionaler.

00:34:17: Euer wichtigster Rat für andere, die eine Nachfolge planen?

00:34:21: Ja

00:34:21: also das nimmt extrem viel Zeit in.

00:34:24: der Anspruch einfach früh genug anfangen.

00:34:28: Und nicht einfach so ins kalte Wasser springen oder werfen lassen ne?

00:34:33: Das ist vielleicht auch mal gut wenn man mal ins kalten Wasser geworfen wird aber nicht jetzt bei so einer komplexen Sache.

00:34:39: ne?

00:34:40: Ja früh genug starten alle Beteiligten mitnehmen wie schon gesagt, nicht nur diejenigen, die den Betrieb weiterführen sollen sondern auch alle im Umfeld.

00:34:48: Das heißt Geschwister, die Ehefrauen und Mütter weil auch da ist es dann häufig so wenn die Kinder ausziehen dann ist die einzige Ansprechperson die Frau und bevor dann da die Themen am Essstisch geklärt werden ist es einfach ja für uns gerade ziemlich schön dass man früh genug drüber spricht und das eigentlich auch zwischenmenschlich ganz viele Probleme damit gelöst werden können.

00:35:11: Sehr schön, kann ich gar nichts mehr hinzufügen.

00:35:14: Ja vielen Dank lieber Freddy, lieber Niklas dass ihr die Zeit genommen habt und das wir einfach mal in diesem Rahmen so darüber sprechen können weil da werden ganz viele was von mitnehmen und ich freue mich natürlich als Architektin auch immer wenn es weitergeht wenn superunternehmen weiter wachsen weiter geführt werden.

00:35:33: Alle Kontakthinweise, die pack ich in die Show-Notes.

00:35:37: Ihr seid ja schon NRW weit unterwegs mit Estrich und Oberböden.

00:35:42: Habt auch eine sehr schöne Ausstellung!

00:35:45: In der Weltstadt Nieder-Enser.

00:35:46: Letztes Jahr frisch renoviert.

00:35:48: also gerne einen Einblick genießen und dann kann man alles weitere besprechen.

00:35:53: Genau Ja vielen Dank dass ihr da wart.

00:35:56: Ich wünsche euch ganz viel Erfolg.

00:35:58: aber das wird schon Da habe ich gar keine Zweifel dran.

00:36:02: Und wir sehen uns dann immer im anderen Rahmen wieder?

00:36:05: Man sieht sich auf den Baustellen dieser Welt!

00:36:08: Oder am Telefon, wenn ich irgendeine Frage habe wie mache ich das?

00:36:12: Ja vielen Dank und ihr habt gehört Nachfolge ist kein Zufall.

00:36:17: sie ist Arbeit und bei euch spürt man auch sie ist auch Haltung was sehr wichtig ist.

00:36:23: und ich kann nur sagen wie gewohnt Am Ende, wenn man den richtigen Estrich-Lega-Betrieb und Oberbodenbetrieb hat, dann wird auch alles gut.